Ich habe mir eine Tischanzeige für mein Claude-Nutzungslimit gebaut
Ich bin immer wieder über mein wöchentliches Claude-Nutzungslimit geschossen — mitten in der Arbeit, immer überraschend. Also habe ich mir eine Anzeige gebaut, die ich nicht ignorieren kann.
Ein kleines Skript auf meinem Entwicklungsrechner liest meine aktuelle Claude-Nutzung aus und schickt sie an Home Assistant. Von dort verteilt Home Assistant sie weiter — unter anderem auf diese LED-Matrix (Ulanzi/Awtrix) auf meinem Schreibtisch. Auf einen Blick sehe ich, wie viel vom Wochenlimit schon weg ist, plus eine „Pace“-Anzeige, die mich warnt, wenn ich zu schnell verbrauche, um über die Woche zu kommen.
Home Assistant als Verteiler, die Matrix als Anzeige. Keine bösen Überraschungen mehr.
Home Assistant sagt mir, wann neue Laufschuhe fällig sind
Meine Laufschuhe nutzen sich leise ab — also lasse ich Home Assistant ihre Kilometer tracken. Jeder Lauf bucht die Distanz automatisch aufs Schuhkonto (aus den Schritt-Daten meines Handys), und ein Dashboard zeigt, wie viel Leben noch drin ist, bevor ein neues Paar dran ist.
Ein NYU-Finanzprofessor sagt: Dieser KI-Crash wird wehtun — mehr als Dotcom
NYU-Finanzprofessor Aswath Damodaran warnt nüchtern: der nächste KI-Crash könnte härter werden als die Dotcom-Pleite — weil dieses Mal die Infrastruktur über Schulden finanziert wird.
Seine drei Argumente:
- Es ist kein reines Software-Geschäft mehr. Jede KI-Anfrage kostet Compute. Margen bleiben dünn, Skalierung rettet einen nicht.
- Deepseek drückt die Preise. Chinesische Konkurrenten setzen Margen weiter unter Druck. Wachstum bei schlechten Margen kann sogar Wert vernichten.
- Apples Zurückhaltung wirkt klug. Zuschauen, während andere Milliarden in Hardware verbrennen, die in fünf Jahren veraltet sein könnte.
Ganzer Artikel: the-decoder.de
Custom 3D-gedruckte Adapter für jedes Werkzeug an der Wand
Ein 3D-Drucker macht nicht nur Spielzeug und Halter. Er macht die Werkstatt still und leise zu einem Ort, der tatsächlich Sinn ergibt.
Die meisten Werkzeuge an meiner Wand haben einen individuell gedruckten Adapter — exakt auf den Griff, exakt auf den Kopf, exakt auf den Winkel. Keine generischen Lochwand-Haken mehr, die alles schief halten. Kein „wo hab ich das nochmal hingelegt“.
Und das Beste: ich habe keinen einzigen davon selbst designt. Einfach von Maker World runtergeladen, an den Drucker geschickt, fertig.
Meine Garagenkamera sorgt dafür, dass ich Müllabfuhr-Tage nicht vergesse
Ich bin nicht für Routine gebaut. Müllabfuhr-Tage haben mich immer wieder kalt erwischt — und einmal der Lkw vorbei, sitzt man zwei Wochen auf einer vollen Tonne.
Also habe ich der Garagenkamera beigebracht, sich das zu merken. Den Abend vor der Abholung macht sie einen Snapshot, schickt ihn durch GPT-4o Vision mit der Frage „welche der vier Tonnen sind in der Garage zu sehen?“, und gleicht das mit dem Abfallkalender ab. Wenn die morgige Pickup-Tonne noch drin ist, schickt Telegram den Alarm — mit dem echten Foto als Anhang.
Setup:
- Reolink-Garagenkamera (24/7 RTSP)
- GPT-4o Vision-Call mit dem Snapshot
- Abfallkalender-Integration in Home Assistant
- Telegram-Bot mit Foto-Anhang
Zwei Wochen später: null verpasste Abholungen. Ein wirklich befriedigendes „hab ich dir doch gesagt“ jeden Abend vor dem Abholtag.
Vollständiger Artikel mit Code & Setup: wie-ich-meiner-garagenkamera-beigebracht-habe-an-die-müllabfuhr-zu-denken
AI Engineering Discipline — Charity Majors
Charity Majors hat gerade den klarsten Take veröffentlicht, den ich bisher dazu gelesen habe, was AI für Software-Engineering tatsächlich verändert.
Ihre These ist das Gegenteil der meisten: Code zu produzieren ist billig geworden — aber Engineering-Disziplin ist nicht verschwunden. Sie ist nach vorne gewandert. Specs, Validation, Observability zählen jetzt mehr, nicht weniger.
Der Satz, der das ganze Denkmodell auf den Punkt bringt: „Code hört auf, ein Asset zu sein, und beginnt sich wie ein Cache zu verhalten: eine materialisierte Sicht auf Verständnis, nützlich solange aktuell, wegwerfbar wenn nicht.“
Pflichtlektüre für jeden der gerade darüber nachdenkt, wie Engineering-Teams sich in den nächsten zwei Jahren verändern.
Mein Bambu Lab AMS 2 Pro war kaputt — das winzige Teil hat’s gefixt
Ein paar Tage nach Inbetriebnahme meines Bambu Lab X2D hat der AMS 2 Pro plötzlich aufgehört, Filament einzuziehen. Enttäuschend — der Drucker selbst war bis dahin exzellent.
Ich habe den Bambu-Lab-Support kontaktiert, Videos und Beschreibungen geschickt. Antwort: „Wir senden dir einen Ersatz-Hub.“ Ich habe schon ein nagelneues Gerät im Versand erwartet.
Als das Paket kam, war es ein kleiner Tüte mit einem winzigen Plastikteil drin. Eingebaut, AMS lief wieder.
Was ich daraus mitnehme: Bambu hat das Problem so gut diagnostiziert, dass sie auf das einzelne defekte Bauteil zeigen konnten — statt einen ganzen Hub zu tauschen. Genau die Art Service, die ich mir bei Hardware wünsche.
Ein Knopf für jeden Gedanken — direkt an meinen KI-Assistenten
Der Action Button am iPhone ist das am wenigsten genutzte Stück Hardware am Telefon. Ich habe ihn auf genau eine Sache umgelegt: drücken → reden → loslassen → meine KI nimmt auf, was ich gesagt habe, und routet es dorthin, wo es hingehört.
Der Ablauf:
- Ein iOS-Shortcut zeichnet das Audio auf und schickt es an meinen n8n-Workflow
- Apples on-device Diktat übernimmt die Transkription — funktioniert auch offline
- Ein LLM klassifiziert das Gesagte (Smart Home / Arbeit / Idee)
- Smart-Home-Sachen werden zu einem Task in Nova (meinem Task-System)
- Arbeits-Themen gehen in mein Work-Postfach
- Spontane Ideen landen im Notebook
- Telegram bestätigt das Ergebnis in rund 2 Sekunden
Was damit wegfällt: die Reibung zwischen „ich habe einen Gedanken“ und „ich habe ihn richtig festgehalten“. Keine App, kein Tippen, kein Kategorie-Picker. Praktisch für unterwegs — beim Joggen, im Auto, mit Kindern auf dem Arm.
Spinnennetz-Display am Pixel 7a meiner Frau — selbst getauscht
Das Pixel 7a meiner Frau ist auf den Boden gefallen. Das Display sah aus wie ein Spinnennetz — ging zwar noch, war aber draußen unlesbar und eine wandelnde Glassplitter-Gefahr.
Statt es einzuschicken: Ersatz-Display bestellt, Rückseite ab, OLED getauscht, Fingerprint-Flex wieder rangelötet, Akku neu gesetzt. Ungefähr eine Stunde Arbeit.
Risiko, das Telefon zu bricken: real. Kosten gegen Werkstatt: ein Drittel. Gesicht der Frau, als ich’s funktionierend zurückgegeben habe: unbezahlbar.
Wie mein Haus sich auf meine Rückkehr aus dem Urlaub vorbereitet
Mein Haus fängt an zu heizen, bevor ich ihm überhaupt sage, dass ich heimkomme.
100 km vor zuhause liest ein Proximity-Sensor das GPS meines Handys — die Heizung verlässt den Urlaubsmodus und holt das Haus langsam auf normale Temperatur. 5 km vor dem Tor geht das Warmwasser auf Volllast. Wenn ich die Tür aufmache, hat sich der Alarm schon selbst deaktiviert.
Keine App geöffnet. Kein Knopf gedrückt. Home Assistant macht das einfach.
Im Short zeige ich den ganzen Aufbau.
Unser Smart Home wusste, dass wir gestresst sind — bevor wir es selbst gemerkt haben
Unser Smart Home hat gemerkt, dass wir gestresst sind — noch bevor wir es selbst mitbekommen haben. Ein Stress-Score von 0 bis 100 verrechnet sechs Sensorsignale: Lärmspitzen aus dem Wohnzimmer-Mikrofon, hektische Bewegung im Erdgeschoss, Tageszeit, ob jemand allein mit den Kindern zuhause ist — plus ein Wochenend-Aufschlag. Sobald der Wert über 60 steigt, schaltet das Haus leise einen Gang zurück: Licht wird wärmer, Musikvorschläge ruhiger, Benachrichtigungen warten.
Heute lief die Kurve genau so, wie man es erwarten würde: ruhiger Morgen, roter Bereich am späten Nachmittag, abends wieder runter.
Im 50-Sekunden-Short erkläre ich den ganzen Aufbau.

Schon wieder ein Spielzeug kaputt — und warum ich es nicht ersetze
Schon wieder eines der Kinder-Spielzeuge im Eimer. Ein billiges Feuerwehrauto mit Sound und Licht — nach wenigen Monaten tot. Wie immer.
Ich kaufe kein neues. Ich repariere es. Nicht wegen des Geldes — wegen der Lektion für meine Kinder: kaputt heißt nicht Müll.
Maker-Mindset > Konsum-Reflex. 🔧
#ToyRepair #RepairOhneReplace #MakerMindset #NachhaltigeFamilie #DadProjects
Mein Haus ist smart — meine Terrasse aus der Steinzeit
Mein Haus ist smart. Meine Terrasse? Steinzeit.
Jede Fliese wird ständig fleckig — Moos, Pollen, Schmutz — und die einzige Lösung sind stundenlange Hochdruck-Reinigungs-Sessions. Es gibt keinerlei Smart-Home-Automation dafür.
Wir haben Saugroboter, Mähroboter, Poolroboter. Wo ist der Outdoor-Reinigungs-Roboter? Wer baut den endlich?
Es ist Zeit, die Auffahrt zu automatisieren. 🤖💦
#SmartHomeLuecke #OutdoorAutomation #SmartHomeMaker #SaugRoboter #Hochdruckreiniger
Konzeptfreigabeschleife
Habe die Schleife mit meinem Home-AI-Assistenten enger gezogen: Ich werfe grobe Ideen rein, er entwirft daraus ordentliche Konzeptnotizen — und jetzt schickt er mir eine Telegram-Nachricht mit Implementieren / Verfeinern / Verwerfen-Buttons, sobald ein Entwurf fertig ist. Klick → und er übernimmt den nächsten Schritt. Keine Konzepte mehr, die im Chat-Verlauf verschwinden. 🧠
#HomeAssistant #LLM #AI
Schlafmodus-Score-Abweichung
Smart-Home-Geist: Die Schlafmodus-Benachrichtigung behauptete „aktiviert! Punktzahl 45%“ — aber mein Auslöser erfordert 80%. Beides war technisch korrekt: 80% zum Auslösezeitpunkt, 45% eine halbe Sekunde später (nachdem die Bewegungssensoren mich beim Zubettgehen erfasst hatten). Lösung: Die Punktzahl *zum Auslösezeitpunkt* protokollieren, nicht wenn die Nachricht gesendet wird. Mehr zu diesem KI-gesteuerten Schlafmodus → https://the-smart-home-maker.com/sleep-mode-with-ai-smarter-than-any-rule-in-home-assistant
#HomeAssistant #SmartHome #DIY
Treppenlicht-Fehler
Smart Home Automatisierung kämpft gegen sich selbst: Mein Treppenlicht wollte nachts nicht ausbleiben. Schlafmodus schaltet es aus → Bewegungssensor schaltet es wieder ein → soweit okay, außer dass die Automatisierung auch versucht hat, den „vorherigen Zustand“ nach der Bewegung wiederherzustellen. Problem: Sie hat immer den *aktuellen* Zustand gespeichert, einschließlich ihres eigenen „AN“. Also Wiederherstellung = keine Wirkung. Licht blieb die ganze Nacht an. Lösung: Zustand nur speichern, wenn das Licht AUS ist. 🤦
#HomeAssistant #SmartHome #DIY
20 Jahre Maker Bewegung
🎉 Wir feiern 20 Jahre Maker-Bewegung! Von DIY-Projekten bis hin zu innovativen Anleitungen – diese Community hat unsere Herangehensweise an Smart-Home-Technologie revolutioniert. Was ist dein liebstes Maker-Projekt oder dein liebster Hack? Teile deine Erfahrungen und lass uns gegenseitig inspirieren! #MakerMovement #DIY #SmartHome #20JahreMachen
Community Spotlight #1: Flotomation
Erstes Community Spotlight Short. Einleitung: DE Creator, EN Audience, Brücke bauen. Feature: Flotomation (smarte Couch, kreative HA/HomeKit Projekte).
Die Automation, die alles ändert
Welche eine Automatisierung hat Deinen Alltag so richtig verändert? 🏠
Bei mir ist es mein Morning Briefing – jeden Morgen um 6 Uhr liest mir mein KI-Assistent das Wetter, meinen Kalender und die aktuellen Energiewerte vor.
Wie sieht’s bei Dir aus? 👇
#SmartHome #HomeAssistant #HomeAutomation #Hausautomation


