Ich komme hier gerade nicht weiter
Nicht jedes Projekt endet mit einer sauberen Lösung. Dieses hier hängt genau an der Stelle, an der das Gerät in Home Assistant auftauchen sollte und es einfach nicht tut.
Im Clip zeige ich, was ich bisher probiert habe und an welchem Punkt die Kette reißt.
Falls das jemand schon gelöst hat, würde ich den Weg wirklich gern kennen.
USB-Kabel in Sekunden durchmessen
USB-Kabel sehen alle gleich aus und verhalten sich völlig unterschiedlich. Ich habe mehr Zeit an Kabeln verloren, die nur Strom liefern, als mir lieb ist.
Ein kleiner Tester zeigt mir jetzt in Sekunden, was ein Kabel wirklich kann. Die schlechten wandern direkt in den Müll.
Den Tipp dazu habe ich von einem anderen Bastler bekommen, und das Ding hat seinen Platz in meiner Schublade schon verdient.
Bürotür fit machen für ein smartes Schloss
Bevor ein smartes Schloss an meine Bürotür kommt, muss die Tür selbst mitspielen. Aktuell steckt dort noch ein altes Buntbartschloss, also die simple Bauart mit dem klassischen Barockschlüssel.
Mit moderner Technik lässt sich so etwas kaum kombinieren. Also fliegt es raus und ein Zylinderschloss zieht ein.
Der Clip zeigt die unspektakuläre Vorarbeit. Der spannende Teil wird erst möglich, wenn die Mechanik stimmt.
Ich gebe meinen abstürzenden Heimserver auf
Nach tagelangem Kampf habe ich meinen Heimserver aufgegeben. Er lief auf Proxmox, einer Software, die mehrere kleine virtuelle Rechner auf einer Kiste betreibt, und stürzte immer wieder ab.
Kurz bevor endgültig Schluss war, konnte ich noch die Konfigurationen retten, die sonst nirgends lagen: meine Kamera-Einstellungen und eine Menge Automatisierungs-Abläufe. Backups gehören getrennt vom Gerät, diese Lektion sitzt jetzt.
Die Festplatte habe ich ausgeschlossen, den Arbeitsspeicher getauscht, im BIOS an den Stromsparstufen gedreht. Unter Volllast läuft er, und genau in dem Moment, in dem die Last fällt, steigt er aus. Das riecht nach durchgebrannter Spannungsversorgung auf dem Mainboard.
Beruhigend war: Die Software, über die mein Zuhause tatsächlich läuft, lag nie auf dieser Maschine und lief die ganze Zeit weiter.
Rettungsversuch am abgestürzten Heimserver
Mein Heimserver hat den Dienst quittiert und damit die Maschine, auf der ein guter Teil meines Setups läuft.
Backups habe ich durchaus, nur eben nicht von jeder einzelnen Konfiguration, die über die Monate gewachsen ist. Genau darum geht es beim Rettungsversuch: nicht alles aus dem Kopf neu aufbauen zu müssen.
Der Clip zeigt mich mitten in dieser Aktion, bevor klar war, wie sie ausgeht.
Nachts abschalten, was niemand braucht
Die günstigste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erst verbraucht wird. Der größte Teil meiner Einsparung kommt schlicht daher, dass Geräte ausgehen, wenn sie niemand braucht.
Dafür habe ich eine etwas aufwendigere Automatisierung gebaut. Sie läuft über n8n, ein Werkzeug, mit dem man Abläufe visuell aneinanderhängt, und lässt eine KI beurteilen, ob ein Raum wirklich leer ist.
Das Ergebnis ist unauffällig: Über Nacht geht aus, was aus sein soll, und ich muss nicht daran denken.
Eine Steuerzentrale für meinen Schreibtisch
Auf meinem Schreibtisch sammeln sich zu viele Fernbedienungen und Apps. Deshalb baue ich gerade eine kleine Steuereinheit, die in Griffweite liegt.
Grundlage ist ESPHome, eine Möglichkeit, günstigen Mikrocontrollern eine Aufgabe zu geben und sie ohne viel Programmierung mit meiner Haussteuerung zu verbinden.
Geplant ist, per Tastendruck zwischen Lichtstimmungen zu wechseln und Abläufe zu starten. Der Zwischenstand folgt.
Schluss mit dem Speicherproblem
Eine Sache hat mich lange geärgert: Meiner Haussteuerung geht der Arbeitsspeicher aus, sobald im Hintergrund etwas Größeres kompiliert wird.
Das passiert vor allem, wenn ich Firmware für eigene Sensoren baue oder eine schwerere Erweiterung anläuft. Dann wird das System zäh oder der Vorgang bricht ab.
Im Clip zeige ich den Weg, der endlich Luft geschaffen hat. Wenn eine ausführliche Anleitung dazu hilft, sagt Bescheid, dann nehme ich sie auf.
Warum Roboterarme der nächste Schritt sind
Saugroboter sind längst Alltag. Spannender ist die Frage, was nach einer Maschine kommt, die nur über den Boden fährt.
Ich setze auf halb humanoide Helfer mit Armen: Spülmaschine ausräumen, Spielzeug vom Teppich aufheben, Kaffee eingießen.
Plausibel wird das durch zwei Entwicklungen, bessere KI und sinkende Hardwarepreise. Das ist eine Prognose, kein Test eines Geräts bei mir zu Hause.
Die Akkulaufzeit hat mich überrascht
Als das smarte Schloss an meiner Tür landete, habe ich insgeheim damit gerechnet, es alle paar Wochen laden zu müssen.
Das war ein Irrtum. Mit einer einzigen Ladung hält es erstaunlich lange durch, und genau damit hatte ich nicht gerechnet.
Dieses Detail zählt mehr als jede Funktionsliste. Ein Schloss, um das man sich ständig kümmern muss, bereut man schnell.
Sensorik, die man gar nicht bemerkt
Der klassische Bewegungsmelder in der Zimmerecke hat mich immer gestört. Er ist sichtbar, klobig und reagiert erst, wenn man mit den Armen wedelt.
Millimeterwellen-Sensoren arbeiten anders. Es sind winzige Radar-Module, die auch dann merken, dass jemand da ist, wenn er völlig still sitzt.
Das führt zu Wohnungen, in denen man die Technik gar nicht mehr wahrnimmt, weil sie im Raum verschwindet. Das ist meine Einschätzung zur Richtung, kein fertiges Projekt bei mir.
Büro und Videostudio in einem Raum
Der Raum, in dem ich arbeite, ist gleichzeitig der Raum, in dem ich filme. Der Umbau muss also zwei ziemlich unterschiedliche Anforderungen bedienen.
Akustikpaneele stehen auf der Liste, vor allem damit Aufnahmen nicht mehr nach leerem Zimmer klingen.
Für das Licht kommen WLED-Streifen rein, also einzeln ansteuerbare LED-Bänder übers Netzwerk. Eingebunden in meine Haussteuerung sind Bürolicht und Studiolicht dann einfach zwei verschiedene Szenen.
Kabel verschwinden lassen in der Lichtkugel
Offen liegende Kabel und nackte LEDs ruinieren die Optik eines eigentlich ordentlichen Projekts. Genau dorthin lief meines gerade.
Die Lösung war unspektakulär: ein gedrucktes Gehäuse um die Elektronik plus Gaffer-Tape, also das matte Gewebeband vom Filmset, damit nichts durchscheint.
Magnete halten den Sockel an der Glaskugel. So bleibt die Optik sauber und ich komme trotzdem an die Technik, wenn etwas geändert werden muss.
Warum offene Systeme sich durchsetzen
Jahrelang gehörte der Markt geschlossenen Systemen, in denen jedes Gerät nur mit Geräten derselben Marke sprach. Diese Zeit läuft ab.
Der Grund, warum ich das sage, heißt Home Assistant. Kostenlos, quelloffen, und es beherrscht die gemeinsamen Standards, über die Hardware verschiedener Hersteller nebeneinander funktioniert.
Dazu kommen neue Funktionen wie KI-Integrationen schnell an, und zwar ohne monatliches Abo. Diese Kombination ist für eine geschlossene Plattform schwer zu kontern.
Zwölf Monate Bastelei im Rückblick
Ein Jahr Basteln, zusammengefasst in einem Clip. Ich bin noch einmal alles durchgegangen, was dieses Jahr tatsächlich im Haus gelandet ist.
Manches war reine Spielerei, etwa die Steuerung übers Brillengestell. Anderes ist echte Infrastruktur geworden, zum Beispiel ein Assistent, der mir Termine vereinbart.
Der rote Faden bleibt Home Assistant und selbst gebaute Sensorik, und die Frage, wie weit man ein Eigenbau-System treiben kann, bevor es kippt.
Wie ein smartes Schloss ein Landproblem löst
Auf dem Land laufen die Kinder in den Wald und man läuft hinterher. Angenehm, bis einem einfällt, dass der Schlüssel noch außen in der Haustür steckt.
Das passiert häufiger, als man zugibt, und ist genau die Art kleiner Gewohnheit, aus der schnell ein echtes Risiko wird.
Ein smartes Schloss räumt das Problem still ab, weil schlicht kein Schlüssel mehr irgendwo hängen bleibt.
LED-Matrix mit gespeicherten Lichtstimmungen
Meine LED-Matrix kann deutlich mehr als eine feste Farbe. Vorausgesetzt, irgendetwas entscheidet, was wann zu sehen sein soll.
Ich habe dafür mehrere Lichtstimmungen in WLED hinterlegt, also in der Software, die die Streifen ansteuert, und rufe sie aus meiner Haussteuerung heraus auf.
Damit richtet sich das Licht nach Tageszeit, nach der gewählten Stimmung oder danach, wer gerade im Raum ist. Die ausführliche Anleitung dazu gibt es als eigenes Video.
Magnethalterung für die IKEA-Glaskugel
Die letzte offene Frage bei diesem Projekt war, wie ich den 3D-gedruckten Sockel an einer Glaskugel von IKEA befestige, ohne alles dauerhaft zu verkleben.
Meine Lösung sind Neodym-Magnete, also die kleinen, sehr kräftigen. Ein paar davon am Sockel, passende Gegenstücke an der Kugel.
Die Verbindung sitzt fest und lässt sich trotzdem in einer Sekunde lösen. Das ist wichtig, weil die Elektronik innen liegt. Der komplette Aufbau steckt in einem eigenen Video.
Glühwein auf den Grad genau
Glühwein hat ein enges Fenster: zu kühl schmeckt er fad, zu heiß verbrennt man sich die Zunge und der Rest verdampft.
Also habe ich den Becher genutzt, der seine eigene Temperatur meldet, um genau in diesem Fenster zu bleiben.
Ein leicht absurder Einsatz der Technik, zugegeben. Und ehrlich gesagt trotzdem einer der befriedigenderen Momente in diesem Winter, weil das Ergebnis jedes Mal stimmt.
Der vernetzte Becher sucht noch Aufgaben
Ich habe einen smarten Becher geschenkt bekommen und damit gemacht, was ich mit neuer Technik immer mache: ihn in Home Assistant eingebunden, die Software, über die bei mir alles läuft.
Seine Temperatur steht jetzt in derselben Übersicht wie Lampen und Sensoren. Er kann also etwas auslösen oder auf etwas reagieren.
Die naheliegenden Ideen sind abgehakt. Mich interessiert, was andere daraus machen würden.