Die LED-Matrix ist einfacher als gedacht
Ein Raster aus einzeln ansteuerbaren LEDs wirkt von außen einschüchternd, so als bräuchte es einiges an Elektronikwissen, bevor überhaupt etwas aufleuchtet.
In der Praxis ist der Aufwand deutlich kleiner, als das fertige Bild vermuten lässt. Den schwierigen Teil übernimmt das Panel, übrig bleibt vor allem die Frage, was darauf zu sehen sein soll.
Der kurze Clip soll genau diese Hemmschwelle nehmen, denn das Zögern davor ist bei den meisten das einzige echte Hindernis.
Das Problem, über das niemand spricht
Tests behandeln Einrichtung, App-Qualität und Preis. Was selten vorkommt, ist genau das, was einen Monate später einholt, wenn das Haus voller vernetzter Geräte ist.
Ich benenne dieses Problem im Clip und beschreibe, wie es sich bei uns im Alltag zeigt.
Ein Grund aufzuhören ist es nicht. Aber wer vorher davon weiß, erspart sich viel Ärger.
Tipps für meinen lokalen KI-Server gesucht
Für KI-Aufgaben läuft bei mir eine eigene Maschine zu Hause, damit die Daten im Haus bleiben und nicht bei irgendeinem Anbieter landen.
Diesmal erkläre ich nichts, sondern frage: Wie würdet ihr so einen Server aufsetzen, und was würdet ihr anders machen als ich?
Am hilfreichsten sind dabei Hinweise von Leuten, die selbst schon einen betreiben.
Häuser werden bald deutlich schlauer
Das meiste, was heute smartes Zuhause heißt, besteht immer noch aus Regeln, die jemand von Hand eingetippt hat. Das wird sich verschieben.
Im Clip skizziere ich, wohin die Reise meiner Einschätzung nach geht, sobald Systeme eine Situation deuten können statt nur eine Bedingung abzugleichen.
Ob sich das hilfreich oder ein bisschen unheimlich anfühlt, dürfte von Person zu Person verschieden sein.
Home Assistant und n8n im Zusammenspiel
Ich habe mich mit einem anderen Smart-Home-Bastler zusammengesetzt, um zu vergleichen, wie wir beide zwei Werkzeuge kombinieren: Home Assistant, die offene Zentrale fürs Haus, und n8n, das Dienste und Arbeitsschritte aneinanderreiht.
Die Kombination übernimmt genau da, wo eine gewöhnliche Automation an ihre Grenze kommt, und ein solcher Ablauf ist mit etwas Übung schnell gebaut.
Unterschiedliche Aufbauten, ähnliches Fazit. Keines unserer beiden Häuser läuft noch so wie vorher.
Zusatzfähigkeiten für das smarte Zuhause
Ein Standardaufbau schaltet Licht und liest Sensoren aus. Mit etwas Zusatzarbeit kann er deutlich mehr.
Im Clip gehe ich die Erweiterungen durch, die bei mir zu Hause den größten Unterschied gemacht haben, also jene, die aus einer Ansammlung von Geräten ein abgestimmtes Ganzes machen.
Neu anfangen muss dafür niemand. Jeder Baustein lässt sich in das einfügen, was ohnehin schon läuft.
Eine Ampel für Wäsche mit Solarstrom
Wenn die Module auf dem Dach mehr liefern, als das Haus gerade braucht, wandert der Überschuss ins Netz. Für mich ist er mehr wert, wenn ich ihn direkt selbst nutze.
Also habe ich ein Dashboard gebaut, das Erzeugung und Verbrauch in Echtzeit mitschreibt. Dahinter steckt ein ESP32, ein kleiner günstiger Mikrocontroller, zusammen mit ESPHome und Home Assistant, der Software, die mein Haus steuert.
Das Ergebnis ist bewusst schlicht: eine Ampel, die mir sagt, ob sich Waschmaschine oder Trockner gerade lohnen oder ob ich besser noch warte.
Zahlen lesen kann man, muss man aber nicht. Auf eine Farbe zu schauen dauert eine Sekunde.
Wasserspitzen im Haus sichtbar machen
Statt auf den Gesamtverbrauch zu schauen, achte ich darauf, wie schnell das Wasser fließt. Allein diese Umstellung macht Muster erkennbar.
Eine Dusche zeichnet sich als deutlicher Ausschlag ab. Etwas, das weiterläuft, obwohl niemand da ist, ebenfalls, und genau das will man früh bemerken.
Einfache Auswertung, brauchbares Ergebnis, und an der Installation muss dafür nichts geändert werden.
Verlorenen Laptop per Kamerabild finden
Das Haus nach einem verlegten Laptop abzusuchen kostet einen halben Nachmittag. Also lasse ich die Kameras nachschauen.
Die Schnappschüsse gehen an Ollama, ein Werkzeug, das die Bildanalyse lokal erledigt statt in einer fremden Cloud. Dort wird geprüft, ob der gesuchte Gegenstand im Bild auftaucht.
Zurück kommt ein schlichter Satz dazu, wo das Ding steht, etwa dass der Laptop auf dem Tisch liegt.
Dasselbe Prinzip funktioniert für alle Sachen, die man regelmäßig ablegt und dann nicht wiederfindet.
Mein Zuhause über die Smart Glasses steuern
Meine Ray-Ban-Meta-Brille kann Nachrichten verschicken. Also habe ich ihr einen sinnvollen Gesprächspartner gegeben: einen Chatbot in WhatsApp.
Der Bot reicht meine Ansage an Home Assistant weiter, die Open-Source-Software, über die bei mir alle Geräte laufen. Ein gesprochener Satz genügt.
Was mir daran gefällt: Ich musste nichts Zusätzliches anschaffen oder mitschleppen. Die Brille sitzt ohnehin auf der Nase, der Messenger war ohnehin da.
Ein Flaschenöffner mit Smart-Home-Anschluss
Manche Geräte gibt es nur, weil jemand sie bauen konnte. Dieses hier öffnet Flaschen und hängt über Matter am Smart Home, also über den gemeinsamen Standard, mit dem sich Geräte verschiedener Hersteller verstehen.
Ein Knopfdruck, und das Bier ist offen. Der Rest des Hauses bekommt es sogar mit.
Ob man so etwas braucht, ist eine andere Frage. Absurd genug, um es einmal zu zeigen, fand ich es allemal.
Schränke per Smartwatch entriegeln
Magnetische Kindersicherungen tun ihren Job, aber ständig den passenden Magneten zu suchen, nervt auf Dauer. Also habe ich die Verriegelung automatisiert.
Der Schrank öffnet sich jetzt über die Smartwatch, das Handy oder einen NFC-Tag zum Dranhalten. NFC ist dieselbe Nahfeld-Technik, die auch beim Kartenzahlen steckt.
Die Kinder kommen nicht mehr an die Fächer, an die sie nicht sollen, und nebenbei ist es ein zusätzlicher Sicherheitsbaustein im Haus.
LED-Matrix mit WLED gebaut
Nicht jedes Smart-Home-Projekt muss nützlich sein. Bei diesem geht es vor allem darum, wie der Raum wirkt.
Ich habe eine LED-Matrix gebaut, also ein Gitter aus einzeln ansteuerbaren Leuchtpunkten, und steuere sie mit WLED, einer freien Software für LED-Streifen und -Panels.
Sie hängt an der Wand und macht einfach ihr Ding. Der Effekt ist deutlich schöner, als ich es von ein paar kleinen Lichtern erwartet hätte.
Das LED-Panel nach Jahren gebaut
Dieses Projekt stand jahrelang auf meiner Liste. Immer wenn ich irgendwo so ein leuchtendes Wandpanel gesehen habe, kam es mir wieder in den Sinn, und dann blieb es liegen.
Jetzt ist es endlich gebaut und hängt an der Wand. Das Ding wirklich laufen zu sehen, statt sich nur vorzustellen, wie es aussehen könnte, war das lange Warten wert.
Hier ist ein kurzer Blick auf das fertige Ergebnis, mehr nicht.
Eine einfache Automatisierung, die ich täglich nutze
Die Automatisierungen, die ich am liebsten mag, sind selten die komplizierten. Es sind die kleinen Abläufe, die jeden Tag still ein bisschen Reibung wegnehmen.
Eine davon gehört zu meinen Favoriten, und ich erkläre, was sie macht und warum sie so aufgebaut ist.
Keine besondere Hardware, kein Kniff. Nur eine Regel, die läuft, ohne dass ich an sie denken muss.
Eine schlichte Automatisierung, die wirklich hilft
Viele denken, ein Smart Home müsse erst kompliziert werden, bevor es etwas bringt. Meine Erfahrung ist genau umgekehrt.
Diese Automatisierung habe ich in Home Assistant gebaut, der offenen Plattform, über die bei mir alle Geräte zusammenlaufen. Simpler geht kaum.
Sie macht einen alltäglichen Moment ein Stück leichter, und genau darum geht es. Die einfachen Dinge sind die, die bleiben.
So erreichst du den oberen iPhone-Rand
Handydisplays werden immer größer, und die obere Symbolreihe liegt für den Daumen längst außer Reichweite, wenn man das Gerät einhändig hält.
Das iPhone hat dafür eine eingebaute Lösung: eine Geste, die den kompletten Bildschirminhalt nach unten schiebt, sodass die obere Hälfte zu einem kommt.
Ein Geheimnis ist das nicht, aber viele kennen es trotzdem nicht. Als Stück Bedienkonzept finde ich es klug gelöst.
Meine DIY-Fernbedienung kann jetzt Infrarot
Die selbstgebaute Fernbedienung, an der ich seit einer Weile sitze, ist einen Schritt weiter: Sie sendet inzwischen auch Infrarot.
Das ist wichtig, weil viele ältere Geräte im Wohnzimmer nach wie vor nur auf diese unsichtbaren Lichtimpulse hören, mit denen klassische Fernbedienungen arbeiten.
Damit deckt ein einziges selbstgebautes Gerät beides ab: die vernetzte Technik und die Geräte, die nie smart geworden sind.
Ein Familientagebuch, das die KI schreibt
Die Wochen ziehen vorbei und die kleinen Alltagsmomente verschwimmen. Ich wollte sie festhalten, ohne mich dafür jedes Mal hinzusetzen.
Also lässt eine generative KI, also Software, die selbstständig Texte formuliert, zusammentragen, was in der Familie in der vergangenen Woche oder im Monat passiert ist, und macht einen Tagebucheintrag daraus.
Herausgekommen ist eine fortlaufende Chronik unseres ganz normalen Familienlebens, die sich nebenbei selbst schreibt.
Musik, die mein Haus täglich neu erzeugt
Statt einer festen Playlist erzeugt mein Zuhause inzwischen jeden Tag eigene, neue Musik.
Erstellt wird sie von einer generativen KI, und was dabei herauskommt, hängt von der Lage ab: wer gerade da ist und welche Szene, also welche voreingestellte Stimmung, gerade aktiv ist.
Der Soundtrack klingt deshalb nie zweimal gleich und verändert sich mit dem Raum, statt im Hintergrund in einer Schleife zu laufen.