Mein Zuhause schlägt das Abendessen vor
Die Frage, was heute gekocht wird, kostet im Alltag mehr Kraft, als sie sollte.
Also habe ich sie abgegeben. Eine generative KI, also Software, die selbst Vorschläge formuliert, stellt das Menü zusammen, und der Vorschlag liegt schon bereit, wenn wir nach Hause kommen.
Gekocht wird dadurch nichts, aber der leere Moment vor der Entscheidung fällt weg. Ignorieren darf man den Vorschlag natürlich trotzdem.
Eine Tageszusammenfassung meines Smart Homes
Wenn genug Automatisierungen laufen, lässt sich kaum noch sagen, was das Haus über den Tag eigentlich gemacht hat.
Deshalb schreibt eine generative KI mir jetzt einen kurzen Rückblick auf den Vortag. So werden all die Abläufe im Hintergrund an einer Stelle lesbar.
Am nützlichsten ist, was heraussticht: Auffälligkeiten und Ausreißer landen in der Zusammenfassung, statt in den Protokollen unterzugehen.
Automatisierungs-Ideen von der KI
Irgendwann gehen einem die Ideen aus, was im Haus noch automatisiert werden könnte. An dem Punkt habe ich mir Anregungen von außen geholt.
Eine generative KI hat sich mein Setup in Home Assistant angesehen, also das offene System, über das meine Geräte laufen, und daraufhin Automatisierungen vorgeschlagen.
Nicht jeder Vorschlag war es wert, gebaut zu werden, aber ein paar waren richtig schlau und haben mir Räume neu gezeigt, die ich für fertig hielt.
KI-Bilder, die sich der Situation anpassen
Leere Wände waren das Letzte im Haus, das sich nie verändert hat. Ein gerahmter Druck hängt jahrelang unverändert da.
Jetzt entstehen die Bilder per KI und richten sich nach dem jeweiligen Kontext. Was an der Wand hängt, ist damit nie lange festgelegt.
Das Ganze liegt irgendwo zwischen Dekoration und laufendem Experiment, und das Haus wirkt dadurch deutlich weniger starr.
Gutenachtgeschichten mit Hilfe der KI erzählen
Sich jeden Abend eine neue Gutenachtgeschichte auszudenken, ist anstrengender, als es klingt, vor allem nach einem langen Tag.
Als Mitautor macht sich eine generative KI erstaunlich gut. Sie hilft beim Märchen, spinnt eine Geschichte um etwas, das die Kinder tatsächlich erlebt haben, oder übernimmt komplett.
Erzählt wird weiterhin von mir. Weg fällt nur der leere Moment am Anfang.
Verlorene Dinge per Bild-KI wiederfinden
Etwas in der eigenen Wohnung zu verlieren, ist besonders ärgerlich, weil man ja weiß, dass es irgendwo da ist.
Ich habe eine generative KI auf die Kamerabilder im Haus angesetzt. Sie erkennt Gegenstände und Personen auf einem Bild, und damit lässt sich fragen, wo etwas zuletzt zu sehen war.
Angefangen hat das als Sicherheits-Experiment, herausgekommen ist eher eine Suchfunktion für den Haushalt.
Als die KI im Haus anfing, Witze zu machen
Ich habe den Benachrichtigungen im Haus Humor beigebracht. Push-Nachrichten und Sprachansagen kamen von einer generativen KI mit dem Auftrag, witzig zu sein.
Manches saß. Anderes war die Sorte Witz, die nur derjenige lustig findet, der sie eingerichtet hat.
Meine Frau war von dem Experiment merklich weniger begeistert als ich, und das ist vermutlich schon die ehrlichste Rückmeldung, die man dazu bekommen kann.
Morgen-Briefing beim Betreten des Raums
In den ersten Minuten des Tages ist eine kurze, gut getimte Information am meisten wert.
Mein Haus begrüßt mich deshalb mit einer persönlichen Nachricht, sobald ich einen bestimmten Raum betrete. Eine Anwesenheitserkennung merkt, dass jemand hereinkommt, und löst sie aus.
Formuliert wird der Text von einer KI aus den Daten, die mein Home Assistant ohnehin sammelt. So spiegelt das Briefing den tatsächlichen Zustand des Hauses und nicht einen Standardsatz.
Zehn KI-Ideen für das vernetzte Zuhause
Das hier ist der Auftakt einer Reihe, in der ich zehn Wege durchgehe, wie generative KI das Verhalten eines Hauses verändern kann.
Gemeinsam ist allen, dass sie auf einer ganz normalen Automatisierungs-Plattform wie Home Assistant aufsetzen. Wer bereits ein Setup hat, kann sie also ausprobieren.
Manches ist praktisch, anderes eher Spielerei. Zusammen ergibt sich ein ordentliches Bild davon, was heute schon geht.
20.000 Abonnenten, kurz gefeiert
Eine Zahl ist vorbeigezogen, mit der ich beim ersten Video über meine Projekte ehrlich nicht gerechnet hätte: 20.000 Abonnenten.
Dahinter stehen viele Leute, die jemandem beim Löten, Verkabeln und gelegentlichen Scheitern zusehen und trotzdem dabei bleiben. Selbstverständlich ist das nicht.
Deshalb an dieser Stelle ein kurzes Danke an alle, die mitverfolgen, was hier entsteht. Danach geht es direkt zurück an die Werkbank und an das nächste unfertige Projekt.
Selbstgebauter Türöffner mit NFC-Tag
Der Schlüssel ist der eine Teil des Hauses, der nie smarter geworden ist. Also habe ich mir eine eigene Lösung drumherum gebaut.
Ein NFC-Tag ans Lesegerät halten, und die Tür geht auf. NFC funktioniert über wenige Zentimeter, es ist dieselbe kontaktlose Technik wie beim Bezahlen mit Karte.
Der Tag selbst verschwindet problemlos in der Hosentasche, und es muss nichts geladen oder erst entsperrt werden.
Sprach-Satelliten: selbst bauen oder kaufen
Ein Sprach-Satellit ist die kleine Box im Raum, die auf einen gesprochenen Befehl hört und ihn an das System weitergibt, das im Haus die Fäden zieht.
So etwas kann man selbst bauen oder fertig kaufen. Ich stelle beide Wege nebeneinander.
Die ehrliche Antwort hängt davon ab, wie viel Feierabend man investieren möchte. Genau diesen Aufwand schaue ich mir für beide Varianten an.
Eine Smart-Home-Fernbedienung selbst gebaut
Statt einen fertigen Controller zu kaufen, habe ich einen entworfen: eine eigene Platine mit einem ESP32, also einem kleinen programmierbaren Funk-Chip, auf dem die freie Firmware ESPHome läuft.
Diese Kombination lässt die Fernbedienung mit Home Assistant sprechen. Ein Gerät genügt, um Licht zu schalten oder die Heizung anzupassen, ganz ohne App.
Ich zeige den kompletten Weg, vom Zeichnen der Platine bis dahin, dass der Chip programmiert ist und die Tasten tun, was sie sollen.
Jetzt reagieren alle Tasten
Kleiner Meilenstein bei der selbstgebauten Fernbedienung: Jede einzelne Taste macht jetzt das, was sie soll.
Bis dahin war deutlich mehr Fehlersuche nötig, als man dem Ergebnis ansieht. So laufen diese Projekte meistens, und die letzten Eingänge sind immer die hartnäckigsten.
Hier ist ein kurzer Blick auf die Platine, auf der endlich alle Eingaben so ankommen, wie sie von Anfang an gedacht waren.
Meine selbstgebaute Fernbedienung lebt
Die Fernbedienung, an der ich baue, fühlt sich langsam nach einem echten Gerät an und nicht mehr nach einem Haufen Einzelteile.
Die Platine, die ich für die Tasten entworfen habe, funktioniert, und zwar besser als in diesem Stadium erwartet. Ein paar Details muss ich noch nachziehen, aber das bekomme ich hin.
Wieder ein Schritt näher daran, alles im Haus über ein einziges selbstgebautes Gerät zu steuern.
Taster und Kabel auf die Platine gelötet
Der unspektakuläre Teil eines Hardware-Projekts: an der Werkbank sitzen und Taster und Kabel auf die Platine löten.
Das ist langsame, gleichförmige Arbeit ohne Abkürzung, und sie entscheidet still darüber, ob sich die fertige Fernbedienung später solide oder wackelig in der Hand anfühlt.
Hier ist ein kurzer Blick auf diesen Zwischenschritt, lange bevor das Ganze zum ersten Mal eingeschaltet wird.
Den Garten für die Saison 2025 vorbereiten
Das Gartenjahr beginnt lange bevor irgendetwas grün ist, und genau jetzt bringe ich die Technik wieder auf Stand.
Sensoren und Bewässerungs-Hardware kommen hervor, werden geprüft und für die kommende Saison wieder eingebaut.
Das ist unspektakuläre Vorarbeit, aber genau sie sorgt dafür, dass im Sommer nichts ausfällt, wenn es wirklich darauf ankommt und die Pflanzen auf die Bewässerung angewiesen sind.
Klimaanlage smarter einschalten statt hinlaufen
Unsere Klimaanlage ist fest verbaut. Wer sie bisher anschalten wollte, musste hin und den Knopf am Gerät selbst drücken.
In diesem kurzen Video zeige ich, wie ich das gelöst habe: Die Anlage startet inzwischen genauso wie der Rest meiner Technik zu Hause, ohne dass jemand das Gerät berühren muss.
Klingt nach einer Kleinigkeit. Im Alltag fällt aber genau dieser eine Umweg weg, den man sonst jedes Mal geht.
Die Tasten-Platine für meine Fernbedienung ist da
Das Paket, auf das ich gewartet habe, ist angekommen: die Platine mit den Tasten für die universelle Fernbedienung, die ich gerade für mein Zuhause baue.
Eine Platine ist die dünne Trägerplatte, auf der die Elektronik sitzt und die die Bauteile miteinander verbindet. Diese hier sorgt dafür, dass die Knöpfe an der richtigen Stelle sitzen und sauber angeschlossen sind.
Ein Teil in der Hand zu halten, das vorher nur eine Zeichnung am Rechner war, ist der Moment, in dem so ein Projekt real wird.
Mein Zuhause vom Handgelenk aus steuern
Die Uhr hat sich bei mir als schnellster Weg ins Haus herausgestellt: kein Handy entsperren, kein Suchen nach dem richtigen Symbol, nur ein Blick aufs Handgelenk.
Ich zeige in diesem Video, wie Home Assistant, die offene Software hinter meinem Smart Home, auf die Uhr kommt und wie sich das im Alltag anfühlt.
Das Handy ersetzt die Uhr nicht komplett. Für die paar Dinge, die ich zehnmal am Tag auslöse, ist der Weg über das Handgelenk aber deutlich kürzer.