Erkennst du, was hier entsteht
Auf meiner Werkbank fängt ein neues Projekt an, und ausnahmsweise erkläre ich vorher nicht, worum es dabei geht.
Der Clip zeigt die ersten Bauteile und wie sie auf dem Tisch angeordnet sind. Wofür das Ganze am Ende gut sein soll, bleibt vorerst offen.
Mich interessiert, ob jemand allein anhand dieser Teile darauf kommt. Raten gehört dazu, das fertige Ergebnis zeige ich früh genug.
Das seltsame Gerät mit den Vogelstimmen
Beschrieben klingt es merkwürdig: ein Gerät, das merkt, wenn jemand den Raum betritt, und darauf mit leisen Vogelstimmen antwortet.
Gebaut ist es auf einem günstigen Mikrocontroller mit offener Firmware und hängt an Home Assistant. Anwesenheitserkennung und Klang kommen also aus demselben System wie der Rest.
Entstanden ist das halb aus Spaß. Geblieben ist es, weil der Raum damit tatsächlich ruhiger wirkt.
Selbstgebautes Schloss für die Schranktür
Manche Dinge im Haus sollen zu bleiben, und ich hatte keine Lust, dafür ein fertiges Produkt zu kaufen.
Mein Schloss lässt sich entweder über die Uhr öffnen oder indem man einen kleinen Chip an die Tür hält. Dahinter steckt ein günstiger Mikrocontroller mit offener Firmware, angebunden an mein Smart Home und an Apples eigenes Haussystem.
Aufmachen dauert eine Bewegung. Alles andere bleibt, wo es hingehört.
Was der Urlaubsmodus wirklich können sollte
Fast jedes Smart Home hat irgendeinen Abwesenheits- oder Urlaubsmodus. Was hinter diesem Knopf tatsächlich passiert, unterscheidet sich aber stark von Haus zu Haus.
In diesem Video gehe ich durch, welche Schritte meiner auslöst, wenn wir länger weg sind, vom Komfort bis hin zur Sicherheit.
Ob meine Liste vollständig ist, bezweifle ich. Deshalb habe ich gefragt, was andere bei sich ergänzt haben.
Eine Box, die klingt wie ein Garten
Diese kleine Box hat genau eine Aufgabe: einen Raum mit leisen Vogelstimmen füllen, so wie ein offenes Fenster im Sommer.
Es ist ein selbst gebautes Gerät und kein gekaufter Lautsprecher. Damit entscheide ich selbst, wann es spielt und wie es sich in den Rest meines Zuhauses einfügt.
Im Video zeige ich, wie das Ganze aussieht und wie es im Raum tatsächlich klingt.
Ersatzrad für den Kinderwagen aus dem Drucker
Am Kinderwagen der Kinder war ein Rad hinüber. Deswegen gleich einen neuen kaufen? Kam für mich nicht in Frage.
Ich habe das kaputte Teil vermessen, am Rechner nachgebaut und ausgedruckt. Genau für solche kleinen Kunststoffteile lohnt sich ein 3D-Drucker daheim — falls der erste Versuch daneben geht, druckt man eben nochmal.
Jetzt rollt der Wagen wieder. Nichts Großes, aber wieder etwas, das nicht im Müll gelandet ist.
Ein selbstgebautes Schloss für den Schrank
Mit Kindern im Haus gibt es Schubladen, die einfach zu bleiben sollen. Daraus ist dieses Projekt entstanden: ein selbstgebautes Schloss für Schrank oder Schublade.
Aufsperren lässt es sich auf drei Wegen — über die Apple Watch, über das iPhone oder über einen ganz normalen NFC-Aufkleber, also so ein kleines Kärtchen zum Danebenhalten. So kommt auch jemand rein, der kein Handy dabei hat.
Angebunden ist das Ganze an Home Assistant, die freie Software, mit der ich mein Zuhause steuere. Das Schloss bleibt damit kein Einzelstück, sondern hängt am Rest der Anlage.
Warum ich von smarten Leuchtmitteln weg bin
Smarte Glühbirnen wirken wie der bequemste Einstieg ins automatisierte Zuhause: reindrehen, App laden, fertig.
Im Alltag haben sie aber eine Schwäche, die auf keiner Verpackung steht — und wenn sie einem einmal aufgefallen ist, stört sie dauerhaft. Genau darum geht es in dem kurzen Clip.
Mein Fazit nach längerer Nutzung: In den meisten Räumen gehört die Technik woandershin als ausgerechnet in das Leuchtmittel.
Was ich über die Toniebox denke
Die Toniebox gehört bei unseren Kindern seit einer Weile zum Alltag. Dazu habe ich ein paar Gedanken, die über die üblichen Testberichte hinausgehen.
Manches löst das Gerät wirklich gut, anderes würde ich ändern — beides sollte man hören, bevor man sich eine anschafft.
Das ist meine Sicht aus dem echten Gebrauch, nicht die eines bezahlten Tests.
Lüftungsanlage Cosmo Eco Air anbinden
Eine Lüftungsanlage läuft den ganzen Tag leise im Hintergrund. Damit ist sie ein guter Kandidat für Automatisierung — vorausgesetzt, man kommt überhaupt an sie heran.
Ich schaue mir hier eine Cosmo Eco Air an und die Frage, wie sie sich in Home Assistant einbinden lässt, also die freie Software, mit der ich alle Geräte unter einem Dach zusammenführe.
Bei solchen Herstelleranlagen gibt es selten einen offensichtlichen Weg. Der erste Schritt ist daher immer: herausfinden, welche Schnittstelle wirklich vorhanden ist.
Das Zuhause über die Apple Watch steuern
Die Uhr am Handgelenk ist eine der praktischsten Fernbedienungen im Haus — nur nutzt sie kaum jemand so.
Zusammen mit Home Assistant, der offenen Software hinter meinem Smart Home, kann sie deutlich mehr, als nur Meldungen anzuzeigen. Wie das im Alltag aussieht, zeige ich hier.
Das Schöne daran ist nicht die Technik, sondern der eingesparte Handgriff: kein Handy herausholen, keine App suchen.
Den Laptop zu Hause wiederfinden
Laptops haben ein Talent dafür, im falschen Zimmer zu landen. Ein automatisiertes Zuhause kann dabei helfen, denn es weiß ohnehin schon einiges darüber, wo sich was befindet.
In dem Clip gehe ich durch, wie sich ein Gerät mit Home Assistant orten lässt — der Software, mit der ich meine Technik zusammenführe — und was man dafür braucht.
Eine Kleinigkeit, aber genau die Sorte, die einen wiederkehrenden Ärger stillschweigend aus dem Tag nimmt.
AirTags als Auslöser für Automationen
Ein AirTag ist normalerweise nur ein Finder für verlegte Schlüssel. Sobald das Haus aber weiß, wo der Anhänger steckt, kann es darauf reagieren.
Ich zeige, wie sich diese kleinen Tracker in Home Assistant einbinden lassen — die offene Zentrale meines Smart Homes — und wie ihre Position Automationen startet.
Was dann passieren soll, wenn ein bestimmter Gegenstand ankommt oder verschwindet, bleibt der eigenen Fantasie überlassen.
Eine Kamera liest meinen Wasserzähler ab
Alte mechanische Zähler haben keinerlei digitalen Ausgang. Mein Umweg: eine kleine Kamera, die schlicht auf das Zählwerk schaut und die Ziffern selbst erkennt.
Die Erkennung passiert direkt auf dem Gerät und nicht irgendwo in der Cloud. Das Ergebnis landet in Home Assistant, wo bei mir alle Hausdaten zusammenlaufen.
Beim Gaszähler funktioniert derselbe Kniff. So liefert ein jahrzehntealter Zähler plötzlich Werte, die man auswerten kann.
Korrodierter Sensor an der Zehnder-Lüftung
Die Zehnder-Lüftungsanlage meines Nachbarn lief nicht mehr und zeigte nur noch einen Fehler im Display an.
Schuld war der Fühler für Außentemperatur und Luftfeuchte — er war korrodiert. Keine defekte Platine, kein Steuerungsproblem, sondern ein einziges verschlissenes Bauteil.
Wir haben eine ausführliche Anleitung im Netz gefunden, sie durchgearbeitet, und danach lief die Anlage wieder. Deutlich günstiger, als den Techniker kommen zu lassen.
Batterie-LED-Streifen dauerhaft smart machen
Diese günstigen LED-Streifen mit Batteriefach sind praktisch — bis die Zellen leer sind, was zuverlässig im ungünstigsten Moment passiert.
Ich habe meinen auf Netzbetrieb umgebaut und einen kleinen Chip mit ESPHome bespielt. Das ist eine kostenlose Firmware, mit der so ein Winzling mit der Hausautomation sprechen kann.
Jetzt taucht der Streifen in Home Assistant auf wie jede andere Lampe: schaltbar, zeitgesteuert, und die Batterieschublade bleibt zu.
Welcher Funkstandard wofür taugt
Zigbee, WLAN, Ethernet, Thread, Matter, Bluetooth Low Energy: Die Liste der Wege, auf denen Geräte miteinander reden, ist lang — und die Namen verraten wenig darüber, wofür sie gut sind.
Ich gehe sie durch und sortiere sie nach Einsatzzweck statt nach Datenblatt: Was passt zu einem Batteriesensor, was gehört ans Kabel, was ergibt Sinn bei einem Gerät, das nur selten etwas meldet.
Die richtige Wahl zu Beginn spart später viel Umbauerei, denn ein anderer Funkstandard bedeutet meistens auch andere Hardware.
Analoge Gegensprechanlage als Türöffner
Neben unserer Haustür hängt so eine klassische analoge Video-Gegensprechanlage, ein Gerät aus einer Zeit weit vor allen Apps.
Ein Türöffner, den ich vom Handy oder aus einer Automation heraus auslösen kann, steht bei mir schon lange auf der Liste. Also habe ich angefangen, mir das alte Gerät von innen anzuschauen.
Der Clip zeigt die ersten Ergebnisse dieser Analyse: welche Signale es überhaupt gibt und an welcher Stelle sich ein Eigenbau sinnvoll einklinken ließe.
Automatischer Fernsehzeit-Timer für die Kinder
Bei uns gab es früher jeden Abend dieselbe Diskussion über die Bildschirmzeit. Inzwischen übernimmt das Haus diesen Job.
Sobald das Apple TV angeht, läuft im Hintergrund eine Uhr mit. Ist das Tagesbudget der Kinder aufgebraucht, schaltet der Fernseher von allein ab — ohne Ermahnung und ohne Streit darüber, ob die Stunde schon vorbei ist.
Meine Frau findet die Automation großartig. Die Kinder deutlich weniger.
Rückblick auf ein Jahr Projekte
Zum Jahresende lohnt es sich, einmal alles nebeneinanderzulegen, was in den letzten zwölf Monaten gebaut, repariert oder umgebaut wurde.
Genau das ist dieser Clip: ein schneller Durchlauf durch die Projekte rund ums Haus, von kleinen Reparaturen bis zu den größeren Automatisierungsversuchen.
Danke an alle, die mitverfolgt haben. Auf der Werkbank liegt für das nächste Jahr noch reichlich.