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Kurze Updates, Gedanken und Entdeckungen aus der Smart Home Welt.

vor 3 Jahren

Halterung gedruckt und draußen montiert

Vierter Schritt beim Garagen-Projekt: Die Halterung kam frisch vom Drucker direkt an die Wallbox.

Der Ultraschallsensor misst den Abstand über Schallimpulse und muss dafür stabil in Richtung Stellplatz zeigen. Wackelt die Halterung, schwanken die Werte grundlos.

Damit ist der Teil draußen erledigt und die Software kann übernehmen. Ab hier geht es nur noch darum, aus den Messwerten eine verlässliche Entscheidung zu machen.

vor 3 Jahren

Halterung für den Abstandssensor konstruieren

Bevor gedruckt wird, muss die Halterung erst einmal am Rechner entstehen. Hier konstruiere ich das Teil, das den Ultraschallsensor an unserer Wallbox tragen soll.

Es muss den Sensor fest halten, in die richtige Richtung zeigen lassen und trotzdem an eine Fläche passen, die dafür nie vorgesehen war.

Das Konstruieren um vorhandene Technik herum dauert meist am längsten und sieht später niemand.

vor 3 Jahren

Schneckendetektor läuft zum ersten Mal komplett

Zum ersten Mal läuft der Schneckendetektor als Gesamtsystem und nicht mehr als lose Einzelteile auf dem Schreibtisch.

Kamera, Erkennung und die Anbindung ans Smart Home greifen jetzt in einem Durchlauf ineinander, ohne dass ich zwischendurch etwas von Hand starte.

Genau dieser Moment, in dem aus Einzelteilen ein Ding wird, ist bei jedem Projekt mein liebster.

vor 3 Jahren

Schneckendetektor zum ersten Mal zusammengebaut

Der Schneckendetektor ist jetzt ein richtiges Gerät und kein Haufen Bauteile mit einem Plan daneben.

Alles steckt in einem Gehäuse, sodass ich das Ganze nach draußen tragen und im Hochbeet ausprobieren kann statt auf der Werkbank.

Ob er zuverlässig etwas erkennt, ist die nächste Frage. Erst einmal musste aus den Einzelteilen ein zusammenhängendes Gerät werden, das man auch anfassen kann.

vor 3 Jahren

Der Schneckendetektor bewegt sich

Der drehbare Teil des Schneckendetektors hat sich zum ersten Mal bewegt. Die Kamera starrt jetzt nicht mehr auf einen festen Punkt, sondern kann das Beet abfahren.

Mit einer starren Blickrichtung würde ich immer nur einen Bruchteil der Fläche sehen. Erst die Drehung macht die Idee brauchbar.

Langsam und noch etwas zittrig, aber sie dreht sich.

vor 3 Jahren

Hinweis, wenn das Garagentor offen bleibt

Das passiert bei uns öfter als mir lieb ist: Das Garagentor steht stundenlang offen, weil einfach niemand mehr daran gedacht hat.

Jetzt meldet sich das Haus auf meinem Handy, sobald das Tor länger als eine Stunde offen ist. In der Meldung steckt gleich ein Knopf zum Schließen.

Keine App öffnen, kein Dashboard suchen. Einmal tippen und die Sache ist erledigt.

vor 3 Jahren

Drehbares Gehäuse für den Schneckendetektor

Nächster Schritt beim Schneckendetektor: ein Gehäuse, das sich selbst drehen kann.

Angetrieben wird es von einem Schrittmotor. Der dreht sich nicht einfach durch, sondern in kleinen, festgelegten Schritten, und genau deshalb findet die Kamera immer wieder dieselben Positionen.

So soll ein einziges Gerät das ganze Beet abdecken statt nur eine Ecke davon. Sonst bräuchte ich für jede Blickrichtung eine eigene Kamera.

vor 3 Jahren

Foto aufs Handy, sobald eine Schnecke auftaucht

Dritter Schritt beim Schnecken-Projekt: Der Detektor soll nicht nur etwas bemerken, sondern mir auch Bescheid geben.

Wird eine Schnecke erkannt, schickt unser Smart Home eine Push-Nachricht aufs Handy, samt Foto. So sehe ich, was die Meldung ausgelöst hat, und muss keinem nackten Alarm glauben.

Das Bild hat noch einen zweiten Zweck: Ich erkenne sofort, wenn die Erkennung danebenlag. Genau das brauche ich in dieser Phase.

vor 3 Jahren

Funktioniert die Schneckenerkennung im Hochbeet

Nach all den Bauschritten bleibt die ehrliche Frage: Findet das Ding im Hochbeet tatsächlich Schnecken.

Ich stelle es auf die Probe und gehe durch, was es kann und wo es schwächelt. Die Erkennung übernimmt ein trainiertes Modell, das also aus Beispielbildern gelernt hat statt festen Regeln zu folgen.

Mir ist lieber, ich erzähle, was wirklich passiert ist, als eine glatte Erfolgsgeschichte. Wer so etwas im eigenen Garten plant, hat mehr davon.

vor 3 Jahren

Erster Schritt zur Abstandsmessung im Freien

Hier beginnt das Garagen-Projekt: ein Ultraschallsensor, der es draußen aushalten soll.

Er misst Entfernungen, indem er Schallimpulse aussendet und das Echo stoppt. Damit will ich erkennen, ob ein Auto vor der Garage steht.

Drinnen ist das schnell erledigt. Draußen machen Wetter und Montage daraus ein echtes Projekt, deshalb sind es am Ende mehrere Schritte geworden.

vor 3 Jahren

Akzeptanz in der Familie entscheidet

Früher habe ich Smart-Home-Projekte danach beurteilt, wie clever sie technisch gelöst waren. Das war der falsche Maßstab.

Ob eine Automatisierung überlebt, hängt an etwas anderem: Kommt der Rest der Familie damit zurecht. Was man zweimal erklären muss, ist nicht fertig.

Seit ich es so betrachte, baue ich weniger, aber das Gebaute bleibt tatsächlich eingeschaltet. Für mich ist das inzwischen der ehrlichste Erfolgsmaßstab im Smart Home.

vor 3 Jahren

NFC-Tag gegen die doppelte Dosis

Einem Kind Medizin zu geben und danach nicht sicher zu sein, ob das schon passiert ist, ist ein ungutes Gefühl. Erst recht, wenn sich zwei Leute abwechseln.

Deshalb hängt jetzt ein NFC-Tag dabei, also ein kleiner Aufkleber, den das Handy beim Dranhalten erkennt. Wer die Dosis gibt, hält kurz das Handy dran, und der Zeitpunkt ist festgehalten.

Niemand muss sich mehr auf sein Gedächtnis verlassen oder quer durchs Haus rufen. Ein Blick genügt.

vor 3 Jahren

Einem Modell beibringen, Schnecken zu erkennen

Damit der Schneckendetektor etwas taugt, muss er erst einmal lernen, wie eine Schnecke aussieht.

Das heißt Training: Ich füttere das System mit Beispielbildern, und es leitet sich das Muster selbst ab. Feste Regeln für Form und Farbe zu schreiben wäre in einem Beet ohnehin aussichtslos.

Die wenig glamouröse Wahrheit ist, dass die meiste Arbeit im Sammeln und Sortieren der Bilder steckt und nicht im schlauen Teil.

vor 3 Jahren

Die selbstgebaute smarte Uhr ist fertig

Die Uhr, die ich selbst gebaut habe, ist endlich fertig und hängt an ihrem Platz.

Der Weg dahin war der übliche: eine Idee, ein paar Sackgassen und danach viele kleine Korrekturen, die am Ende niemand sieht.

Gekauft wäre deutlich schneller gegangen. Dann könnte sie aber nicht genau das, was ich mir vorgestellt hatte, und darum ging es bei dem Projekt von Anfang an.

vor 3 Jahren

Haus per NFC in den Nachtmodus schicken

Abends lief bei mir immer dieselbe Runde: Geräte ausschalten, Türen kontrollieren, alles zur Ruhe bringen.

Jetzt halte ich das Handy kurz an einen kleinen NFC-Aufkleber, den es beim Berühren erkennt, und das Haus fährt selbst in den Nachtmodus.

Das dauert etwa eine Sekunde und vergisst im Gegensatz zu mir keinen einzigen Punkt. Genau dafür sind solche Abläufe im Haus da.

vor 7 Jahren

Funk-Rollläden ins Smart Home geholt

Unsere Rollläden waren beim Hauskauf schon da und hören auf eine Funkfernbedienung mit 433 MHz, einer Frequenz, die viele einfache Fernbedienungen nutzen. Ich wollte sie nach Zeitplan fahren lassen statt nach Gedächtnis.

Dafür habe ich mir die Signale der Originalfernbedienung mit einem Oszilloskop angesehen, also einem Gerät, das elektrische Signale als Kurve darstellt. Dabei zeigte sich ein Muster: Ein Teil des Signals wählt den Rollladen aus, der andere sagt hoch, runter oder stopp.

Damit fahren die Rollläden jetzt passend zu Sonnenauf- und Sonnenuntergang und lassen sich zusätzlich per Sprache bedienen.

Wichtig war mir dabei, dass der Zustand mitgeführt wird. Das Haus weiß also jederzeit, wo jeder einzelne Rollladen gerade steht.

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