Batterie-LED-Streifen dauerhaft smart machen
Diese günstigen LED-Streifen mit Batteriefach sind praktisch — bis die Zellen leer sind, was zuverlässig im ungünstigsten Moment passiert.
Ich habe meinen auf Netzbetrieb umgebaut und einen kleinen Chip mit ESPHome bespielt. Das ist eine kostenlose Firmware, mit der so ein Winzling mit der Hausautomation sprechen kann.
Jetzt taucht der Streifen in Home Assistant auf wie jede andere Lampe: schaltbar, zeitgesteuert, und die Batterieschublade bleibt zu.
Welcher Funkstandard wofür taugt
Zigbee, WLAN, Ethernet, Thread, Matter, Bluetooth Low Energy: Die Liste der Wege, auf denen Geräte miteinander reden, ist lang — und die Namen verraten wenig darüber, wofür sie gut sind.
Ich gehe sie durch und sortiere sie nach Einsatzzweck statt nach Datenblatt: Was passt zu einem Batteriesensor, was gehört ans Kabel, was ergibt Sinn bei einem Gerät, das nur selten etwas meldet.
Die richtige Wahl zu Beginn spart später viel Umbauerei, denn ein anderer Funkstandard bedeutet meistens auch andere Hardware.
Analoge Gegensprechanlage als Türöffner
Neben unserer Haustür hängt so eine klassische analoge Video-Gegensprechanlage, ein Gerät aus einer Zeit weit vor allen Apps.
Ein Türöffner, den ich vom Handy oder aus einer Automation heraus auslösen kann, steht bei mir schon lange auf der Liste. Also habe ich angefangen, mir das alte Gerät von innen anzuschauen.
Der Clip zeigt die ersten Ergebnisse dieser Analyse: welche Signale es überhaupt gibt und an welcher Stelle sich ein Eigenbau sinnvoll einklinken ließe.
Automatischer Fernsehzeit-Timer für die Kinder
Bei uns gab es früher jeden Abend dieselbe Diskussion über die Bildschirmzeit. Inzwischen übernimmt das Haus diesen Job.
Sobald das Apple TV angeht, läuft im Hintergrund eine Uhr mit. Ist das Tagesbudget der Kinder aufgebraucht, schaltet der Fernseher von allein ab — ohne Ermahnung und ohne Streit darüber, ob die Stunde schon vorbei ist.
Meine Frau findet die Automation großartig. Die Kinder deutlich weniger.
Rückblick auf ein Jahr Projekte
Zum Jahresende lohnt es sich, einmal alles nebeneinanderzulegen, was in den letzten zwölf Monaten gebaut, repariert oder umgebaut wurde.
Genau das ist dieser Clip: ein schneller Durchlauf durch die Projekte rund ums Haus, von kleinen Reparaturen bis zu den größeren Automatisierungsversuchen.
Danke an alle, die mitverfolgt haben. Auf der Werkbank liegt für das nächste Jahr noch reichlich.
Geschlossene Schnittstelle legt Garagentor lahm
Chamberlain hat den Zugriff von außen auf sein MyQ-System dichtgemacht — und damit meine Automationen fürs Garagentor lahmgelegt. Der Ärger darüber hielt sich nicht in Grenzen.
Das ist die typische Kehrseite cloudabhängiger Geräte: In der Garage funktioniert alles noch, aber eine fremde Entscheidung nimmt der Sache den halben Nutzen.
Es gibt allerdings einen Ausweg. Eine kleine Platine namens ratgdo klemmt sich direkt an den Antrieb und bindet ihn wieder lokal in Home Assistant ein, ganz ohne Cloud dazwischen. Betroffen sind viele, deshalb rechne ich mit Lieferzeit.
Babyphone reparieren statt neu kaufen
Unser Philips-Avent-Babyphone wollte nicht mehr laden. Bevor ich über Ersatz nachdenke, wird bei mir erst einmal aufgeschraubt.
Innen sah alles in Ordnung aus, bis auf die Micro-USB-Buchse: Die wackelte lose in ihrer Fassung. So einen Stecker sauber auszulöten ist allerdings eine ziemliche Fummelei.
Also habe ich den pragmatischen Weg genommen und das Netzteil direkt an die Zuleitung des Akkus gelegt. Jetzt läuft es nur noch am Kabel — was passt, denn es steht ohnehin auf dem Nachttisch neben einer Steckdose.
Spülmaschinentabs landen automatisch auf der Einkaufsliste
Dass die Spülmaschinentabs alle sind, merkt man meistens erst, wenn die Maschine schon voll eingeräumt ist. Diesen kleinen Haushaltsärger habe ich wegautomatisiert.
Eine Steckdose mit Verbrauchsmessung erkennt, wann die Spülmaschine tatsächlich läuft. Ist der Durchgang fertig, bekommen alle im Haus eine Push- und eine Sprachnachricht, dass ausgeräumt werden kann — und ein Zähler für die restlichen Tabs geht um eins runter.
Sinkt der Zählerstand unter vier, geht zusätzlich eine Meldung an die Hausbewohner raus. Die ganze Kette steuert Home Assistant, sodass die Einkaufsliste aktuell bleibt, ohne dass jemand daran denken muss.
Erster Versuch mit einem Matter-Gerät
Matter ist der neuere Standard, der Smart-Home-Geräte verschiedener Hersteller zusammenbringen soll, statt für jede Marke eine eigene App zu verlangen.
Nun hatte ich endlich ein Gerät zum Ausprobieren und habe es über Home Assistant eingebunden. Der Clip zeigt meinen ungeschönten ersten Eindruck davon.
Bei jedem neuen Standard ist ja nicht die Frage, ob er in der Vorführung läuft, sondern ob die Einrichtung wirklich einfacher ist als bisher.
Mein Logo als gedrucktes Objekt
Ein Logo besteht normalerweise nur aus Pixeln auf einem Bildschirm. Mich hat interessiert, wie meines wirkt, wenn man es tatsächlich in die Hand nehmen und drehen kann.
Also habe ich die Form für den Druck vorbereitet und die Maschine laufen lassen. Zwischen den ganzen Smart-Home-Bauten ist so ein Druck eine angenehme Abwechslung: keine Verkabelung, keine Software, nur Form und Kunststoff.
Jetzt steht es auf dem Schreibtisch. Wie gefällt euch das Ergebnis?
Eine Ampel für Waschen mit Sonnenstrom
Waschmaschine und Trockner sind die beiden großen Verbraucher, bei denen der Zeitpunkt wirklich zählt: Laufen sie, während das Dach produziert, kostet die Energie praktisch nichts extra.
Nur will niemand vor jeder Ladung Diagramme studieren. Also habe ich ein kleines Gerät gebaut, das die Antwort im Ampelprinzip anzeigt — grün, wenn genug Überschuss vom Dach kommt, und so weiter.
Es läuft mit ESPHome, einer kostenlosen Firmware für kleine Chips, und holt seine Daten aus Home Assistant. Meine Frau und ich schauen einfach hin und wissen Bescheid.
Gehäuse für den Solar-Ratgeber entwerfen
Schritt zwei beim kleinen Ratgeber, der uns sagt, wann Waschmaschine und Trockner laufen sollten: Die Elektronik braucht ein Zuhause.
Das Gehäuse habe ich selbst konstruiert und gedruckt. Genau an dieser Stelle hört ein Projekt auf, nach Steckbrett-Experiment auszusehen, und wird zum Gerät.
Zum Zuschauen wenig spektakulär — aber das Gehäuse entscheidet darüber, ob ein Bau am Ende sichtbar steht oder in der Schublade verschwindet.
Neues Projekt: Wäsche nach der Sonne
Auf der Werkbank liegt etwas Neues: ein kleiner Ratgeber, der sagt, wann Waschmaschine und Trockner laufen sollten.
Die Idee dahinter ist, die Wäsche auf die Momente zu legen, in denen die Solaranlage mehr liefert, als das Haus gerade braucht — statt zu raten oder jedes Mal in einer App nachzusehen.
Bisher steht das Projekt ganz am Anfang. Wie das Gerät aussehen und wie es uns Bescheid geben soll, ist noch offen.
Zählerstände direkt in Home Assistant
Die Kamera vor meinem alten Wasserzähler macht mehr als Bilder: Sie erkennt die Ziffern auf dem Zählwerk und macht daraus einen Zahlenwert.
Dahinter steckt ein quelloffenes Projekt namens AI on the edge device, das auf einer kleinen ESP32-Kameraplatine läuft. Die Erkennung passiert also auf der Platine selbst, nicht auf irgendeinem Server.
Von dort wandert der Wert über MQTT — ein schlankes Nachrichtenprotokoll für kleine Geräte — nach Home Assistant und liegt dort neben allen anderen Hausdaten.
Mein analoger Wasserzähler hängt jetzt am Netz
Neues Projekt im Keller: Meinen rein analogen Wasserzähler lese ich per Kamera und Bilderkennung aus. So bekomme ich endlich Zahlen aus einem Gerät, das nie dafür gedacht war.
Die eigentliche Arbeit macht ein quelloffenes Projekt namens AI on the edge device auf einer kleinen Kameraplatine. Es schaut auf das Zählwerk und ermittelt die Ziffern.
Das Ziel dahinter ist schlicht: Wer weiß, wo das Wasser hingeht, kann als Erstes anfangen, weniger davon zu verbrauchen.
Das E-Auto mit Solarüberschuss laden
Das Auto steht genau in den Stunden in der Einfahrt, in denen das Dach am meisten liefert. Diese Übereinstimmung von Hand zu verwalten wäre schade.
Deshalb übernimmt mein Smart Home das Laden: Es nutzt den Solarstrom, der sonst ins Netz abwandern würde, statt zu beliebigen Zeiten Strom zu ziehen.
Spannend ist dabei vor allem die Entscheidungslogik — wie viel Überschuss reicht zum Starten, und was passiert, wenn eine Wolke vorbeizieht.
Der Warmwasserspeicher als Stromspeicher
Überschüssigen Solarstrom ins Netz zu schieben lohnt sich bei unserer Vergütung kaum. Ihn selbst zu verbrauchen ist deutlich sinnvoller.
Mein aktuelles Experiment: den Warmwasserspeicher der Wärmepumpe als zusätzlichen Speicher für genau diesen Überschuss zu nutzen. Wasser hält Wärme gut, und Warmwasser brauchen wir ohnehin.
Eine Automation setzt die Zieltemperatur im Speicher abhängig davon, wie viel die Module gerade liefern. Sämtliche Daten liegen in Home Assistant, und die Wärmepumpe lässt sich fernsteuern — erst dadurch war das überhaupt machbar.
Wassermelder nach Wasser im Keller
Bei Starkregen staute sich das Wasser in einem unserer Kellerlichtschächte so lange, bis das Fenster dem Druck nicht mehr standhielt und etwas davon ins Haus lief.
Wir hatten doppelt Glück: Jemand hat es sofort bemerkt, und der Regen hörte bald auf. Eine Warnung war es trotzdem — bei längerem Dauerregen könnte der Keller volllaufen.
Schächte und Fenster wirklich dicht zu bekommen ist die eigentliche Lösung und braucht Zeit. Als Zwischenschritt hängt jetzt ein Zigbee-Wassermelder unten, also ein kleiner Batteriesensor, der Alarm gibt, sobald er Wasser spürt.
Der 3D-Drucker meldet sich bei Home Assistant
Bisher lief mein 3D-Drucker völlig für sich allein. Jetzt taucht er in Home Assistant auf, also in der Software, über die bei uns im Haus alles zusammenläuft.
Dazwischen hängt OctoPrint, ein kleiner Server, der direkt mit dem Drucker spricht und die Infos weitergibt. Damit ist der Drucker kein Einzelgänger mehr.
Der Clip ist kurz, aber diese Lücke hat mich lange geärgert.
Gedruckte Halterung für die Wägezelle
Schritt drei beim Wiegen der Gasflasche: Die Wägezelle braucht einen festen Sitz. So ein Bauteil ist im Grunde ein Metallstab, der Gewicht in ein elektrisches Signal übersetzt.
Also habe ich mir eine passende Halterung konstruiert und ausgedruckt. Sitzt der Stab schief, verbiegt er sich falsch und der Messwert taugt nichts.
Sieht unspektakulär aus, entscheidet aber darüber, ob der Rest überhaupt funktioniert.