Geschlossene Schnittstelle legt Garagentor lahm
Chamberlain hat den Zugriff von außen auf sein MyQ-System dichtgemacht — und damit meine Automationen fürs Garagentor lahmgelegt. Der Ärger darüber hielt sich nicht in Grenzen.
Das ist die typische Kehrseite cloudabhängiger Geräte: In der Garage funktioniert alles noch, aber eine fremde Entscheidung nimmt der Sache den halben Nutzen.
Es gibt allerdings einen Ausweg. Eine kleine Platine namens ratgdo klemmt sich direkt an den Antrieb und bindet ihn wieder lokal in Home Assistant ein, ganz ohne Cloud dazwischen. Betroffen sind viele, deshalb rechne ich mit Lieferzeit.
Babyphone reparieren statt neu kaufen
Unser Philips-Avent-Babyphone wollte nicht mehr laden. Bevor ich über Ersatz nachdenke, wird bei mir erst einmal aufgeschraubt.
Innen sah alles in Ordnung aus, bis auf die Micro-USB-Buchse: Die wackelte lose in ihrer Fassung. So einen Stecker sauber auszulöten ist allerdings eine ziemliche Fummelei.
Also habe ich den pragmatischen Weg genommen und das Netzteil direkt an die Zuleitung des Akkus gelegt. Jetzt läuft es nur noch am Kabel — was passt, denn es steht ohnehin auf dem Nachttisch neben einer Steckdose.
Spülmaschinentabs landen automatisch auf der Einkaufsliste
Dass die Spülmaschinentabs alle sind, merkt man meistens erst, wenn die Maschine schon voll eingeräumt ist. Diesen kleinen Haushaltsärger habe ich wegautomatisiert.
Eine Steckdose mit Verbrauchsmessung erkennt, wann die Spülmaschine tatsächlich läuft. Ist der Durchgang fertig, bekommen alle im Haus eine Push- und eine Sprachnachricht, dass ausgeräumt werden kann — und ein Zähler für die restlichen Tabs geht um eins runter.
Sinkt der Zählerstand unter vier, geht zusätzlich eine Meldung an die Hausbewohner raus. Die ganze Kette steuert Home Assistant, sodass die Einkaufsliste aktuell bleibt, ohne dass jemand daran denken muss.
Erster Versuch mit einem Matter-Gerät
Matter ist der neuere Standard, der Smart-Home-Geräte verschiedener Hersteller zusammenbringen soll, statt für jede Marke eine eigene App zu verlangen.
Nun hatte ich endlich ein Gerät zum Ausprobieren und habe es über Home Assistant eingebunden. Der Clip zeigt meinen ungeschönten ersten Eindruck davon.
Bei jedem neuen Standard ist ja nicht die Frage, ob er in der Vorführung läuft, sondern ob die Einrichtung wirklich einfacher ist als bisher.
Mein Logo als gedrucktes Objekt
Ein Logo besteht normalerweise nur aus Pixeln auf einem Bildschirm. Mich hat interessiert, wie meines wirkt, wenn man es tatsächlich in die Hand nehmen und drehen kann.
Also habe ich die Form für den Druck vorbereitet und die Maschine laufen lassen. Zwischen den ganzen Smart-Home-Bauten ist so ein Druck eine angenehme Abwechslung: keine Verkabelung, keine Software, nur Form und Kunststoff.
Jetzt steht es auf dem Schreibtisch. Wie gefällt euch das Ergebnis?
Eine Ampel für Waschen mit Sonnenstrom
Waschmaschine und Trockner sind die beiden großen Verbraucher, bei denen der Zeitpunkt wirklich zählt: Laufen sie, während das Dach produziert, kostet die Energie praktisch nichts extra.
Nur will niemand vor jeder Ladung Diagramme studieren. Also habe ich ein kleines Gerät gebaut, das die Antwort im Ampelprinzip anzeigt — grün, wenn genug Überschuss vom Dach kommt, und so weiter.
Es läuft mit ESPHome, einer kostenlosen Firmware für kleine Chips, und holt seine Daten aus Home Assistant. Meine Frau und ich schauen einfach hin und wissen Bescheid.
Gehäuse für den Solar-Ratgeber entwerfen
Schritt zwei beim kleinen Ratgeber, der uns sagt, wann Waschmaschine und Trockner laufen sollten: Die Elektronik braucht ein Zuhause.
Das Gehäuse habe ich selbst konstruiert und gedruckt. Genau an dieser Stelle hört ein Projekt auf, nach Steckbrett-Experiment auszusehen, und wird zum Gerät.
Zum Zuschauen wenig spektakulär — aber das Gehäuse entscheidet darüber, ob ein Bau am Ende sichtbar steht oder in der Schublade verschwindet.
Neues Projekt: Wäsche nach der Sonne
Auf der Werkbank liegt etwas Neues: ein kleiner Ratgeber, der sagt, wann Waschmaschine und Trockner laufen sollten.
Die Idee dahinter ist, die Wäsche auf die Momente zu legen, in denen die Solaranlage mehr liefert, als das Haus gerade braucht — statt zu raten oder jedes Mal in einer App nachzusehen.
Bisher steht das Projekt ganz am Anfang. Wie das Gerät aussehen und wie es uns Bescheid geben soll, ist noch offen.
Zählerstände direkt in Home Assistant
Die Kamera vor meinem alten Wasserzähler macht mehr als Bilder: Sie erkennt die Ziffern auf dem Zählwerk und macht daraus einen Zahlenwert.
Dahinter steckt ein quelloffenes Projekt namens AI on the edge device, das auf einer kleinen ESP32-Kameraplatine läuft. Die Erkennung passiert also auf der Platine selbst, nicht auf irgendeinem Server.
Von dort wandert der Wert über MQTT — ein schlankes Nachrichtenprotokoll für kleine Geräte — nach Home Assistant und liegt dort neben allen anderen Hausdaten.
Mein analoger Wasserzähler hängt jetzt am Netz
Neues Projekt im Keller: Meinen rein analogen Wasserzähler lese ich per Kamera und Bilderkennung aus. So bekomme ich endlich Zahlen aus einem Gerät, das nie dafür gedacht war.
Die eigentliche Arbeit macht ein quelloffenes Projekt namens AI on the edge device auf einer kleinen Kameraplatine. Es schaut auf das Zählwerk und ermittelt die Ziffern.
Das Ziel dahinter ist schlicht: Wer weiß, wo das Wasser hingeht, kann als Erstes anfangen, weniger davon zu verbrauchen.
Das E-Auto mit Solarüberschuss laden
Das Auto steht genau in den Stunden in der Einfahrt, in denen das Dach am meisten liefert. Diese Übereinstimmung von Hand zu verwalten wäre schade.
Deshalb übernimmt mein Smart Home das Laden: Es nutzt den Solarstrom, der sonst ins Netz abwandern würde, statt zu beliebigen Zeiten Strom zu ziehen.
Spannend ist dabei vor allem die Entscheidungslogik — wie viel Überschuss reicht zum Starten, und was passiert, wenn eine Wolke vorbeizieht.
Der Warmwasserspeicher als Stromspeicher
Überschüssigen Solarstrom ins Netz zu schieben lohnt sich bei unserer Vergütung kaum. Ihn selbst zu verbrauchen ist deutlich sinnvoller.
Mein aktuelles Experiment: den Warmwasserspeicher der Wärmepumpe als zusätzlichen Speicher für genau diesen Überschuss zu nutzen. Wasser hält Wärme gut, und Warmwasser brauchen wir ohnehin.
Eine Automation setzt die Zieltemperatur im Speicher abhängig davon, wie viel die Module gerade liefern. Sämtliche Daten liegen in Home Assistant, und die Wärmepumpe lässt sich fernsteuern — erst dadurch war das überhaupt machbar.
Wassermelder nach Wasser im Keller
Bei Starkregen staute sich das Wasser in einem unserer Kellerlichtschächte so lange, bis das Fenster dem Druck nicht mehr standhielt und etwas davon ins Haus lief.
Wir hatten doppelt Glück: Jemand hat es sofort bemerkt, und der Regen hörte bald auf. Eine Warnung war es trotzdem — bei längerem Dauerregen könnte der Keller volllaufen.
Schächte und Fenster wirklich dicht zu bekommen ist die eigentliche Lösung und braucht Zeit. Als Zwischenschritt hängt jetzt ein Zigbee-Wassermelder unten, also ein kleiner Batteriesensor, der Alarm gibt, sobald er Wasser spürt.
Der 3D-Drucker meldet sich bei Home Assistant
Bisher lief mein 3D-Drucker völlig für sich allein. Jetzt taucht er in Home Assistant auf, also in der Software, über die bei uns im Haus alles zusammenläuft.
Dazwischen hängt OctoPrint, ein kleiner Server, der direkt mit dem Drucker spricht und die Infos weitergibt. Damit ist der Drucker kein Einzelgänger mehr.
Der Clip ist kurz, aber diese Lücke hat mich lange geärgert.
Gedruckte Halterung für die Wägezelle
Schritt drei beim Wiegen der Gasflasche: Die Wägezelle braucht einen festen Sitz. So ein Bauteil ist im Grunde ein Metallstab, der Gewicht in ein elektrisches Signal übersetzt.
Also habe ich mir eine passende Halterung konstruiert und ausgedruckt. Sitzt der Stab schief, verbiegt er sich falsch und der Messwert taugt nichts.
Sieht unspektakulär aus, entscheidet aber darüber, ob der Rest überhaupt funktioniert.
Garagentor blockieren, wenn ein Auto davorsteht
Steht ein Auto zu dicht vor der Garage, geht das schnell für Tor und Fahrzeug schief. Mein Ziel war, dass sich das Tor in dem Fall gar nicht erst bewegt.
Dafür misst ein Ultraschallsensor den Abstand, ähnlich wie eine Einparkhilfe. Er hängt an einem kleinen Chip, den ich mit ESPHome eingerichtet habe, damit er ohne großen Programmieraufwand mit Home Assistant spricht.
Der Sensor sitzt draußen in einer gedruckten Halterung, und Home Assistant sperrt das Tor, solange etwas davorsteht. Halterung und Code habe ich veröffentlicht.
Erster Prototyp für die Gasflaschen-Waage
Zweiter Schritt beim Gasflaschen-Projekt: Aus den Einzelteilen wird etwas, das man testen kann.
Bis hierhin lagen die Bauteile lose auf dem Tisch. Ein Prototyp zwingt mich, Anordnung und Verkabelung festzulegen, bevor es um Genauigkeit geht.
Ab jetzt kann ich Gewicht drauflegen und sehen, ob die Idee überhaupt trägt. Erst danach lohnt es sich, über Genauigkeit und saubere Werte nachzudenken.
Verstärker für die Wägezelle vorbereitet
Der Auftakt zum Wiegen unserer Gasflasche ist wenig glamourös: Ich bereite die kleine Verstärkerplatine vor, die zur Wägezelle gehört.
Das Signal einer Wägezelle ist winzig. Erst der Verstärker macht daraus einen Wert, den ein Mikrocontroller lesen kann.
Ein paar Sekunden Löten und Kabel sortieren, und das erste Glied der Messkette steht. Unspektakulär, aber ohne diesen Schritt bleibt der Rest des Projekts blind.
Auto-Erkennung sitzt jetzt an der Wallbox
Die Auto-Erkennung hat die Werkbank verlassen. Sie hängt jetzt an unserer Wallbox, in einer Halterung, die ich genau für diese Stelle gedruckt habe.
Von dort aus erkennt sie, ob ein Fahrzeug vor der Garage steht, und meldet das an Home Assistant.
Bauen ist das eine. Aber erst am endgültigen Platz mit echten Werten fühlt sich so ein Projekt fertig an.
Wie viel Gas ist noch in der Flasche
Unsere Gasflasche verrät nicht, wie voll sie ist. Entsprechend geht sie meistens im ungünstigsten Moment aus.
Meine Idee: Sie auf eine Wägezelle stellen, also auf einen Sensor, der Gewicht in ein Signal übersetzt, und die Restmenge aus dem Gewicht ableiten.
Der Clip ist der Startpunkt des Projekts, noch bevor die ganzen praktischen Probleme auftauchten. Die kamen dann in den nächsten Schritten zuverlässig.