Die Leute, die KI gebaut haben, sind sich nicht einig, was als Nächstes kommt
Sam Altman sagt, KI hebt alle. Elon Musk baut sie mit Vollgas, überzeugt davon, dass sie die Menschheit auf das nächste Level bringt. Marc Andreessen hat sogar wörtlich gesagt: „KI wird die Welt retten.“
Dann gibt’s da die andere Seite. Geoffrey Hinton hat Google verlassen, um uns zu warnen. Yoshua Bengio spricht von Aussterben. Das sind keine Außenseiter, die Steine werfen – sie haben die Grundlagen gelegt, auf denen die Optimisten stehen.
Gleiche Technologie. Gleiche Beweise. Gegensätzliche Schlussfolgerungen. Das finde ich echt schwierig, denn niemand in dieser Debatte ist dumm.
Ich persönlich stehe fest auf der positiven Seite, aber ich bin nicht blind dafür. Ich liebe, was diese Technologie möglich macht und nutze sie jeden Tag in meinem eigenen Zuhause. Aber die Risiken sind echt, und sie einfach wegzuwischen ist der faulste Move. KI ist ein mächtiges Werkzeug – unglaublich, wenn man es gezielt einsetzt, gefährlich, sobald man blind darauf vertraut.
Also, wo stehst du? Team Optimist oder Team Vorsicht? Ich will es wirklich wissen.
Wie Home Assistant meine Tochter ins Wasser gebracht hat
Schwimmen konnte meine Tochter längst. Sie hat sich nur einfach nicht getraut.
Also habe ich ihr ein kleines eigenes Dashboard gebaut. Für jeden Tag, an dem sie schwimmt, wächst ein Hamster auf dem Bildschirm eine Stufe weiter – und sie kommt einem Sparziel näher, das sie sich selbst ausgesucht hat. Mehr steckt nicht dahinter.
Manche werden jetzt sagen, dass man ein Kind dafür nicht belohnen sollte. Kann man so sehen. Nur: Seitdem war sie jeden einzelnen Tag im Wasser, und von der Angst ist nichts mehr übrig.
Home Assistant ist eben nicht nur für Licht und Heizung gut. Manchmal ist es einfach ein richtig guter Grund, ins Becken zu springen.
Mein Smart Home hat weitergearbeitet, während ich weg war
Ich bin gerade unterwegs – und zu Hause steht trotzdem nichts still. Mein Automatisierungssystem arbeitet auch ohne mich seine eigene Liste an offenen Punkten und Reparaturen ab.
Jeden Morgen bekomme ich eine kurze Zusammenfassung: Was ist ausgefallen, was wurde repariert, was liegt noch an. Das Dashboard im Video zeigt genau das live – links kommen die Aufgaben rein, rechts fällt die erledigte Arbeit raus.
Vollautomatisch ist das nicht, und das soll es auch gar nicht sein. Aber ich kann ein paar tausend Kilometer entfernt sein und weiß trotzdem jederzeit, wie es um mein Zuhause steht.
Die billige Lösung fürs überhitzte Homeoffice
Mein Büro heizt sich an Sommernachmittagen richtig auf. Für die paar Wochen im Jahr eine Klimaanlage einbauen? Dafür war mir der Aufwand immer zu groß.
Die günstige Variante tut es genauso: ein Ventilator, eine schaltbare Steckdose und ein Temperaturfühler. Wird es im Raum zu warm, schaltet Home Assistant den Ventilator an – und wenn es abgekühlt ist, wieder aus. Ich muss dafür weder eine App öffnen noch überhaupt daran denken.
Technisch ist das nichts Besonderes. Aber genau solche unspektakulären Automatisierungen nehmen einem im Alltag die kleinen Ärgernisse ab.
Meine KI-Agenten arbeiten nachts weiter
Irgendwann habe ich aufgehört, meine Hausautomatisierung als reine Regelsammlung zu sehen. Heute funktioniert sie eher wie ein kleines Team: mehrere KI-Agenten, jeder für seinen eigenen Bereich zuständig.
Sie nehmen sich, was rund um Haus und Werkstatt ansteht, arbeiten das nachts ab und legen mir morgens eine Zusammenfassung hin. Ich entscheide, was wichtig ist – die Fleißarbeit übernehmen sie.
Dabei laufen sie mit frei verfügbaren Modellen auf meiner eigenen Hardware. Die Daten bleiben also hier im Haus und wandern nicht in die Cloud von irgendjemand anderem.
Ich habe mir eine Tischanzeige für mein Claude-Nutzungslimit gebaut
Ich bin immer wieder über mein wöchentliches Claude-Nutzungslimit geschossen — mitten in der Arbeit, immer überraschend. Also habe ich mir eine Anzeige gebaut, die ich nicht ignorieren kann.
Ein kleines Skript auf meinem Entwicklungsrechner liest meine aktuelle Claude-Nutzung aus und schickt sie an Home Assistant. Von dort verteilt Home Assistant sie weiter — unter anderem auf diese LED-Matrix (Ulanzi/Awtrix) auf meinem Schreibtisch. Auf einen Blick sehe ich, wie viel vom Wochenlimit schon weg ist, plus eine „Pace“-Anzeige, die mich warnt, wenn ich zu schnell verbrauche, um über die Woche zu kommen.
Home Assistant als Verteiler, die Matrix als Anzeige. Keine bösen Überraschungen mehr.
Home Assistant sagt mir, wann neue Laufschuhe fällig sind
Meine Laufschuhe nutzen sich leise ab — also lasse ich Home Assistant ihre Kilometer tracken. Jeder Lauf bucht die Distanz automatisch aufs Schuhkonto (aus den Schritt-Daten meines Handys), und ein Dashboard zeigt, wie viel Leben noch drin ist, bevor ein neues Paar dran ist.
Ein QR-Code auf jeder Kiste zeigt den Inhalt
Meine Werkstatt war lange schlicht chaotisch. Inzwischen finde ich alles wieder, und der Trick dahinter ist fast schon langweilig: Auf jeder Kiste klebt ein QR-Code.
Einmal mit dem Handy scannen, und ich sehe sofort, was drinliegt – Bezeichnung, Foto, Menge, Kategorie. Leihe ich mir ein Teil für ein Projekt aus, buche ich es kurz aus und weiß später noch, wo es geblieben ist.
Die Kisten selbst sind ganz normale Plastikboxen. Die Ordnung steckt komplett im System hinter dem Code.
Ein NYU-Finanzprofessor sagt: Dieser KI-Crash wird wehtun — mehr als Dotcom
NYU-Finanzprofessor Aswath Damodaran warnt nüchtern: der nächste KI-Crash könnte härter werden als die Dotcom-Pleite — weil dieses Mal die Infrastruktur über Schulden finanziert wird.
Seine drei Argumente:
- Es ist kein reines Software-Geschäft mehr. Jede KI-Anfrage kostet Compute. Margen bleiben dünn, Skalierung rettet einen nicht.
- Deepseek drückt die Preise. Chinesische Konkurrenten setzen Margen weiter unter Druck. Wachstum bei schlechten Margen kann sogar Wert vernichten.
- Apples Zurückhaltung wirkt klug. Zuschauen, während andere Milliarden in Hardware verbrennen, die in fünf Jahren veraltet sein könnte.
Ganzer Artikel: the-decoder.de
Custom 3D-gedruckte Adapter für jedes Werkzeug an der Wand
Ein 3D-Drucker macht nicht nur Spielzeug und Halter. Er macht die Werkstatt still und leise zu einem Ort, der tatsächlich Sinn ergibt.
Die meisten Werkzeuge an meiner Wand haben einen individuell gedruckten Adapter — exakt auf den Griff, exakt auf den Kopf, exakt auf den Winkel. Keine generischen Lochwand-Haken mehr, die alles schief halten. Kein „wo hab ich das nochmal hingelegt“.
Und das Beste: ich habe keinen einzigen davon selbst designt. Einfach von Maker World runtergeladen, an den Drucker geschickt, fertig.
Meine Garagenkamera sorgt dafür, dass ich Müllabfuhr-Tage nicht vergesse
Ich bin nicht für Routine gebaut. Müllabfuhr-Tage haben mich immer wieder kalt erwischt — und einmal der Lkw vorbei, sitzt man zwei Wochen auf einer vollen Tonne.
Also habe ich der Garagenkamera beigebracht, sich das zu merken. Den Abend vor der Abholung macht sie einen Snapshot, schickt ihn durch GPT-4o Vision mit der Frage „welche der vier Tonnen sind in der Garage zu sehen?“, und gleicht das mit dem Abfallkalender ab. Wenn die morgige Pickup-Tonne noch drin ist, schickt Telegram den Alarm — mit dem echten Foto als Anhang.
Setup:
- Reolink-Garagenkamera (24/7 RTSP)
- GPT-4o Vision-Call mit dem Snapshot
- Abfallkalender-Integration in Home Assistant
- Telegram-Bot mit Foto-Anhang
Zwei Wochen später: null verpasste Abholungen. Ein wirklich befriedigendes „hab ich dir doch gesagt“ jeden Abend vor dem Abholtag.
Vollständiger Artikel mit Code & Setup: wie-ich-meiner-garagenkamera-beigebracht-habe-an-die-müllabfuhr-zu-denken
AI Engineering Discipline — Charity Majors
Charity Majors hat gerade den klarsten Take veröffentlicht, den ich bisher dazu gelesen habe, was AI für Software-Engineering tatsächlich verändert.
Ihre These ist das Gegenteil der meisten: Code zu produzieren ist billig geworden — aber Engineering-Disziplin ist nicht verschwunden. Sie ist nach vorne gewandert. Specs, Validation, Observability zählen jetzt mehr, nicht weniger.
Der Satz, der das ganze Denkmodell auf den Punkt bringt: „Code hört auf, ein Asset zu sein, und beginnt sich wie ein Cache zu verhalten: eine materialisierte Sicht auf Verständnis, nützlich solange aktuell, wegwerfbar wenn nicht.“
Pflichtlektüre für jeden der gerade darüber nachdenkt, wie Engineering-Teams sich in den nächsten zwei Jahren verändern.
Mein Bambu Lab AMS 2 Pro war kaputt — das winzige Teil hat’s gefixt
Ein paar Tage nach Inbetriebnahme meines Bambu Lab X2D hat der AMS 2 Pro plötzlich aufgehört, Filament einzuziehen. Enttäuschend — der Drucker selbst war bis dahin exzellent.
Ich habe den Bambu-Lab-Support kontaktiert, Videos und Beschreibungen geschickt. Antwort: „Wir senden dir einen Ersatz-Hub.“ Ich habe schon ein nagelneues Gerät im Versand erwartet.
Als das Paket kam, war es ein kleiner Tüte mit einem winzigen Plastikteil drin. Eingebaut, AMS lief wieder.
Was ich daraus mitnehme: Bambu hat das Problem so gut diagnostiziert, dass sie auf das einzelne defekte Bauteil zeigen konnten — statt einen ganzen Hub zu tauschen. Genau die Art Service, die ich mir bei Hardware wünsche.
Ein Knopf für jeden Gedanken — direkt an meinen KI-Assistenten
Der Action Button am iPhone ist das am wenigsten genutzte Stück Hardware am Telefon. Ich habe ihn auf genau eine Sache umgelegt: drücken → reden → loslassen → meine KI nimmt auf, was ich gesagt habe, und routet es dorthin, wo es hingehört.
Der Ablauf:
- Ein iOS-Shortcut zeichnet das Audio auf und schickt es an meinen n8n-Workflow
- Apples on-device Diktat übernimmt die Transkription — funktioniert auch offline
- Ein LLM klassifiziert das Gesagte (Smart Home / Arbeit / Idee)
- Smart-Home-Sachen werden zu einem Task in Nova (meinem Task-System)
- Arbeits-Themen gehen in mein Work-Postfach
- Spontane Ideen landen im Notebook
- Telegram bestätigt das Ergebnis in rund 2 Sekunden
Was damit wegfällt: die Reibung zwischen „ich habe einen Gedanken“ und „ich habe ihn richtig festgehalten“. Keine App, kein Tippen, kein Kategorie-Picker. Praktisch für unterwegs — beim Joggen, im Auto, mit Kindern auf dem Arm.
Spinnennetz-Display am Pixel 7a meiner Frau — selbst getauscht
Das Pixel 7a meiner Frau ist auf den Boden gefallen. Das Display sah aus wie ein Spinnennetz — ging zwar noch, war aber draußen unlesbar und eine wandelnde Glassplitter-Gefahr.
Statt es einzuschicken: Ersatz-Display bestellt, Rückseite ab, OLED getauscht, Fingerprint-Flex wieder rangelötet, Akku neu gesetzt. Ungefähr eine Stunde Arbeit.
Risiko, das Telefon zu bricken: real. Kosten gegen Werkstatt: ein Drittel. Gesicht der Frau, als ich’s funktionierend zurückgegeben habe: unbezahlbar.
Wie mein Haus sich auf meine Rückkehr aus dem Urlaub vorbereitet
Mein Haus fängt an zu heizen, bevor ich ihm überhaupt sage, dass ich heimkomme.
100 km vor zuhause liest ein Proximity-Sensor das GPS meines Handys — die Heizung verlässt den Urlaubsmodus und holt das Haus langsam auf normale Temperatur. 5 km vor dem Tor geht das Warmwasser auf Volllast. Wenn ich die Tür aufmache, hat sich der Alarm schon selbst deaktiviert.
Keine App geöffnet. Kein Knopf gedrückt. Home Assistant macht das einfach.
Im Short zeige ich den ganzen Aufbau.
Unser Smart Home wusste, dass wir gestresst sind — bevor wir es selbst gemerkt haben
Unser Smart Home hat gemerkt, dass wir gestresst sind — noch bevor wir es selbst mitbekommen haben. Ein Stress-Score von 0 bis 100 verrechnet sechs Sensorsignale: Lärmspitzen aus dem Wohnzimmer-Mikrofon, hektische Bewegung im Erdgeschoss, Tageszeit, ob jemand allein mit den Kindern zuhause ist — plus ein Wochenend-Aufschlag. Sobald der Wert über 60 steigt, schaltet das Haus leise einen Gang zurück: Licht wird wärmer, Musikvorschläge ruhiger, Benachrichtigungen warten.
Heute lief die Kurve genau so, wie man es erwarten würde: ruhiger Morgen, roter Bereich am späten Nachmittag, abends wieder runter.
Im 50-Sekunden-Short erkläre ich den ganzen Aufbau.

Schon wieder ein Spielzeug kaputt — und warum ich es nicht ersetze
Schon wieder eines der Kinder-Spielzeuge im Eimer. Ein billiges Feuerwehrauto mit Sound und Licht — nach wenigen Monaten tot. Wie immer.
Ich kaufe kein neues. Ich repariere es. Nicht wegen des Geldes — wegen der Lektion für meine Kinder: kaputt heißt nicht Müll.
Maker-Mindset > Konsum-Reflex. 🔧
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Mein Haus ist smart — meine Terrasse aus der Steinzeit
Mein Haus ist smart. Meine Terrasse? Steinzeit.
Jede Fliese wird ständig fleckig — Moos, Pollen, Schmutz — und die einzige Lösung sind stundenlange Hochdruck-Reinigungs-Sessions. Es gibt keinerlei Smart-Home-Automation dafür.
Wir haben Saugroboter, Mähroboter, Poolroboter. Wo ist der Outdoor-Reinigungs-Roboter? Wer baut den endlich?
Es ist Zeit, die Auffahrt zu automatisieren. 🤖💦
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Konzeptfreigabeschleife
Habe die Schleife mit meinem Home-AI-Assistenten enger gezogen: Ich werfe grobe Ideen rein, er entwirft daraus ordentliche Konzeptnotizen — und jetzt schickt er mir eine Telegram-Nachricht mit Implementieren / Verfeinern / Verwerfen-Buttons, sobald ein Entwurf fertig ist. Klick → und er übernimmt den nächsten Schritt. Keine Konzepte mehr, die im Chat-Verlauf verschwinden. 🧠
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